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Kaiser Otto der Große
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Einkerkerung der Königin Adelheid 951.

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neuen Herrscher, scheint von Anbeginn an ein feindliches gewesen zusein, auch abgesehen vielleicht von dem Gerüchte, welches jenem dieSchuld an dem Tode ihres Jugendgemahls beimaß. Ob ihr in derThat, wie die spätere Sage wollte, die Hand des jungen KönigsAdalbert angetragen worden, muß deshalb dahingestellt bleiben, dakein zuverlässiger Gewährsmann davon berichtet. *) Mit Gewisheitläßt sich nur sagen, daß Berengar und Willa aus Haß und um diejunge Fürstin unschädlich zu machen, sie ihres, ohne Zweifel sehrreichen Schatzes und aller ihrer Kleinodien, ihres Gesindes und zu-letzt sogar ihrer Freiheit beraubten?) Bevor es hiezu kam, soll dasKönigspaar sie überdies an den Haaren gerauft und sie mit Faust-schlägen und Fußtritten gemishandelt haben. Zu Como wurde sieam 20. April in Haft genommen H und nur in Gesellschaft einerDienerin und eines treuen Priesters unter der Obhut eines Grafeneingekerkert. Ihr Gefängnis, das spätere Berichte nach der BurgGarda verlegen, wurde von Wachen umstellt.

probitats st Asnsris nodilitats . . vidsus autsm guod miras sssst prn-dsutias et prodabilis vitas; ^roulki Ossig, arsdispp. IVlodiol. I o. 9: in-dustria sapisntis ^.dslsidas; Lomtstonis lib. ad amis. (datks Libl. II, 620):dum . . sudissstgus lamam nobilissimas atgus prudsntissimas Il.dalstas;Oonisonis V. Natstildis v. 141 (88. XII, 355): ^.dsläita splendid»prorsus.

') Das jüngere Leben der Mahthilde e. 15 sagt von Berengar offenbardurch Mißverständnis: Haue guidsm. . innltis iulsstadat iniuriis, nt sapotita eoniuAS, dominium paritsr sidi usurparst in rsano I-atinorum,dagegen in dem Spottliede auf Adalbert bei Landulf (Hist. Nsdiol. II e. 10):Oro rsgina nuns latrina (latina?) utsrs iarn nuns mariua; H pro rsZalisssptro nostro Irnsrs iam navis rostro, worin allerdings eine Anspielungauf Adelheid gefunden werden mag. Widukind spricht nur von Furcht (vsritus),Hrotsvith von unverdientem Haß (v. 491: Oudit in insontsm soneretnmguipps lurorsm). Nach Donizo (Vita Natdildis v. 145 ff.): Oaspit rsginamprasdistam vistns ad ira. ^ Iluno kisri rsASM uuniguam plasnit sidi nsmps;^xroptsrsa sapta. Unbestimmt die Vita iVladtd. ant. e. 10: ^.dslksidam aguodam IIsrsnAario wnltis ininriis aküi^i rsßnum anksrendo (ähnlich post,s. 15). Daher hat schon Fietz (Gesch. Berengars II S. 22 A. 7) die gewöhn-liche Annahme bestritten.

-) Ganz im Allgemeinen spricht der Oontin. RsZin. 951 von vinsulis stcustodia ssua a LsrsnAario tsnsdatur und Widukind (III s. 7): in multissam alüixit, czuo tauti dseus sxlsudoris sxtinAusrst. Ausführlich Hrot-svitha v. 494 — 511. Wenn diese sagt: 8sd simul asrarii elaustris siusrsssratis, H omus c>uod iuvsnit dextra tollsbat avara, so entsprid-t dies demdomo ksrus st avarus bei Widukind. Zweideutig ist der Ausdruck desOstroms. Xovalie. Vs. 10: ^.dstslsida a Ilorsiigario sapitur st in Oapiaeivitats in guodam sosuasulo vi opprimitur st divsrsis eoanAUstatursalamitatibus.

Odilonis Opitapst, ^.dalstsidas s. 3: guidus indsssntsr innoosus

sapta divsrsis angustiata orusiatidus, sapillis eassaris dstrastis, puAnisIrsgusntsr a^itata st snlaibus. Ein gewiditiges Zeugnis, denn Odilo beruftsich auf seine persönliche Bekanntschaft mit Adelheid in e. 5.

0 Xssrol. st'rsvirsnss (Lrorvsr ^nn. Vrsvir. I, 459): XII Xal. ülaiisapta sst Hdsldsidis impsratrix Oumis a OersnZario rsAs; stlsrssdurA.(Neue Mittheil. XI, 232): XII Kai. Llai. sodsm dis sapta sst ^Vsdelstsidimpsratrix Oumis a LsrsnAario rsZs, daraus Vstistmar. II s. 3.

Hrotsvith spricht unbestimmt von earesrsis slaustris oder antris,