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Kaiser Otto der Große
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133
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Bruch Ottos mit Ludwig. Griechische Gesandtschaft 94t. 1ZZ

ausgeführten Auftrag gegeben?) Otto des Bruches seiner Eidezu zeihen und ihm noch andre schmähende Worte zu übermitteln.Otto ergrimmte über diese Enthüllung, der die andern Gesandten nichtwidersprechen konnten, wandte sich völlig der Partei Hugos zu undverbot seinen Getreuen. Ludwig irgend welchen Beistand zu leisten.

Van Achen aus besuchte der König noch Rhenen (nordwestlichvon Nimwegen) und Elten am Niederrhein?) um daun nach Sachsenzurück zu kehren. Zu Botfeld gab er am 19. Sept. dem GrafenBilling, einem Vassallen seines Bruders Heinrich, auf dessen Bittedas früher entzogene Gut zurück, wie er nicht minder in Elten zuvorschon einem andern Lehnsmann desselben Megingoz gleichfalls seinverwirktes Eigenthum wiedergegeben hatte: Begnadigungen, die vonder hergestellten Eintracht der beiden Brüder zeugen?) wie auch geradejener Billing sich nachmals nach wiederholter Gunstbezeugungen vonihm zu erfreuen hatte. Am 30. machte Otto zu Dornburg demKloster Quedlinburg eine reiche Schenkung, um dadurch die Genesungseiner schwer erkrankten Tochter Liutgard zu fördern?)

Einen Beweis des wachsenden Ansehens, dessen sich die neu-gestärkte Macht des deutschen Reiches nach allen Seiten hinerfreute, lieferte auch die Ankunft einer griechischen Gesandt-schaft, welche am Vorabend des Festes aller Heiligen (31. October)dem Könige reiche Geschenke von ihrem Kaiser Romanus Lekapenusüberbrachte?) In ihrer eigeuthümlichen Tracht mit langen Haaren,langen Aermeln und Röcken erschienen die griechischen Gesandten,die durchaus nach nationaler Weise auftraten und sogar mitbedecktem Haupte den König begrüßen durften?) Diese Sendung.

') Idloäoarcl. 944: manäata guaeäam sidi ad doe rege clata nnperacl ipsum Olüonem porksrenUa, gnae prius aperirs noluerat, vermutlichbei Gelegenheit der gegen Ende 943 entstandenen Spannung Hcanüalnm), s.oben S 131 A 2.

8t. Mi. 116.

H Nene Mittheil. IV cl, 137: nos per interventnin clilseti gsrmanilratris nostri Ileinriei et Ononraäi eomitis prsüium llillingi illius vasaallilegal! inclieio iure üseatnm clenuo eickem in proprium äonavimus enmomnidns illno iure psrtinentidus; Lacomblct Niedcrrhein. Urkb. I, 53: nosper lnterventnin clilsetissimi germani nostri Ileinriei euiäam vassalloillius lllegingoe: nominal» preclium legal! iuclieio ill! adlatum nobisqusliseatum clenuo eiclem in proprium cinnavimus (vgl. über diesen, den Stiftervon Wilich. die Urk. Ottos III. vom 18. Jan 987 cb. 741. Dem Bischof Bal-drich crthcilte Otto den Wildbann i»> Gau Thrinte interventu ckileeti lratrisnostri llonriel am 26. Nov., doch schwankt das Jahr zwischen 943 und 944(8tumpl T^eta lmp. ineä. 297, 8t. IN).

Ilratd Ooü. Ouecllind. p 5, 8t. 118: in elemosina Illiae nostraeI.iutgaräas pro euius inklrmitate daee spoponäimus.

H 4^nn. Ouscllind. 944: Orasvorum rex Ottonl regi xenla misit

(Vdietm. II e. 22); Ililclssd. zu 945, ebenso Hindert! aun.: dlnntii (Iraseo-rnm acl regem Ottonsm venerunt enm magnis munsribus in vigilia om-nium sanetorum.

°) lOiuclpranü! Osg. e. 37: d>ee clecet vos compellsrs patrlnm ms diemutare morvm, enm vestros nos aäeuntss patrium morem tensre sina-mus; manieat! enim, laseiati, lldnlati, eriniti, talarl tuniea inäuti psnes