Druckschrift 
5/8 (1845)
Entstehung
Seite
119
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Seine Majestät!" rief sie voll Schrecken und sprangauf.

Während die drei andern Tischgenossen gewisser Maßenihren Kopf auf den Schultern wanken fühlten, war Co-connaS der Einzige, der den seinigen nicht verlor. Ererhob sich ebenfalls, aber mit einer so geschickten Un-geschicklichkeit, daß er aufstehcnd den Tisch und damit dieKristalle, das Tafelgeschirr nnd die Kerzen ninwarf.

ES herrschten einen Augenblick völlige Finsterniß undtiefes Stillschweigen.

Mache Dich aus dem Staube," sagte CoconnaS zuLa Mole.Rasch! rasch!"

La Mole ließ sich das nicht zweimal sagen; er warfsich an die Wand, orientirte sich mit den Händen undsuchte das Schlafzimmer, um sich in dem ihm so wo!?!bekannten Eabinet zu verbergen.

Als er aber den Fuß in das Schlafzimmer setzte,stieß er ans einen Menschen, der durch den geheimenGang eingetretcn war.

WaS soll Alles dies bedeuten?" sagte Karl in derFinsterniß mit einer Stimme, die einen furchtbaren Aus-druck von Ungeduld annahm;bin ich ein Frendenstörerdaß man bei meinem Anblick einen solchen Teufelswirrwarrmacht? Henriot! Henriot! wo bist D»? antworte."

Wir sind gerettet," murmelte Margarethe, eineHand ergreifend, .welche sie für die von CoconnaS hielt.Der König glaubt, mein Gemahl seh einer von unfernGästen."

Und ich werde ihn auf dem Glauben lassen, Ma-dame; sehd unbesorgt," antwortete Heinrich der Königinin demselben Tone.

Großer Gott!" rief Margarethe und ließ rasch dieHand los, welche sie in der ihrigen hielt.

Stille!" sagte Heinrich.

Tausend Teufel!" rief Karl,was habt Ihr dennzu flüstern? Heinrich, antwortet mir, wo seyd Ihr?"