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„Monseigneur der Herzog!^ rief Lq Mole und wicherstaunt zurück. „Oh! verzeiht! verzeiht, Monseigneur."
„Es ist nichts, mein Herr, ich bedurfte Eures Zim-mers, um Jemand zu empfangen."
„Ganz nach Belieben, Monseigneur; aber erlaubtmir, ich bitte Euch, meinen Mantel und meinen Hutvon dem Bette zu nehmen, denn ich habe beides dieseNacht auf dem Quai de la Grave verloren."
„In der That, mein Herr," crwiederte der Prinzlächelnd, indem er La Mole selbst die verlangten Ge-genstände reichte, „Ihr sehd schlimm- zngerichtet undmüßt es mit sehr hartnäckigen Dieben zu thun gehabthaben."
Der junge Mann verbeugte sich und ginq weg, umim Vorzimmer die Kleider zu wechseln, ohne sich im Ge-ringsten um das zu bekümmern, was der Herzog inseinem Zimmer that; denn es war gebräuchlich imLouvre, daß die Wohnungen der Edelleute für die Prin-zen, denen sie zugehörten, zugleich für alle möglichenAufnahmen dienten.
Von Moup näherte sich dem Herzog und Beidehorchten, um den Augenblick zu erfahren, wo La Molefertig wäre und ausgehen würde. Als er aber die Klei-der gewechselt hatte, entzog er sie selbst der Verlegenheit,denn er fragte, sich der Thüre nähernd:
„Nm Vergebung, Monseigneur, bat Eure Hoheit nichtauf ihrem Wege dem Grafe» von CoconnaS begegnet?"
„Nein, mein Herr Graf, und er hatte doch diesenMorgen Dienst."
„Dann wird man ihn mir ermordet haben," sprachsprach La Mole zu sich selbst, während er sich entfernte.
Der Herzog hörte das Geräusch der Tritte,, welchenach und nach schwächer wurden, dann öffnete er dieThüre, zog Mouy zu stch und sagtö zu ihm:
„Seht, wie er geht, und versucht diese unvergleich-liche Tournure nachzuahmen."
„Ich werde mein Bestes thun," erwiederte Von