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7 (1909) 1116 (Schluß) bis 1125
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Übetblttf bet ^Regierung fpeinndj’? Y.

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2$at gerechtfertigt fd^ten, bot bent ©rsbifdfof bert 2lnlafj, neuerbtngSSaliptuS II. Sorftellttngen ju machen unb babei in feinem Schreibengerabeju ben Sffiormfer Vertrag ansugreifen, ba bemtefen fei, baffauf btefern 2Bege ber Haifer bie Sdöglidjfeit jur SluSübung einerfo ooUftänbigen ©emalt jum ©ebaben beS SifdfofS erlangt tjabe.Socf) auch burdj anberweittge Vorgänge mürbe ber innere griebebeS fMdjeS roieber geftört. EQersog Sotljar griff in ©acfjfen neue©treitigfeiten gegen Heinrich V. auf, unb bann übertrug er, inberner feiner burd; ben Haifer befämpften ©djwefler, ber ©räftn ©ertrub,nad; fQolIanb ju fQülfe tarn, ben ©egenfah auch in ben 9torbweftenbeS 3ieiche§. igetnad) erhob ftdj aus einer ©ntfdjeibung beS HaiferSüber ©ebiete, bie als erlebigte Sehen beS SteidjeS ju feiner Ser*fügung ftanben, nach fitrjer 3 r °if e ^ ert 3 e tt ein nidjt weniger heftiger©treit. Sie burch ben Sob beS Heinrich non dilenbttrg lebig ge=inorbenen fDiarten, ÜMhen unb bie Dftmarf mit ber Sauft|, hotteigeinrtch V. in einer 2Beife ausgegeben, gegen bie Sottmr SBtber*fprud) erhob, unb barauf mürben bie ootn Haifer getroffenen 5Dlafj=regeln geroaltfam untgeroorfen, fo baff roegen biefer unb ber übrigennerübten geinbfeligleiten ein friegerifdieS Unternehmen gegen benigerjog jur ©rwägung ftanb 26 ).

SJBegen biefer Gattung Sotljar’S, unb oollenbs als er tro|iQeinrich’S Y. Sorlabttng fidh auf bent 9ieid)Stag su Samberg nidjtgeftedt hatte, fdjien eine fjücfjtigung non ©eite beS HatferS für baS3ahr 1124 unmittelbar beuorjuftetjen; allein ftatt beffen richtete fidhIjeinrtch’S V. HriegSritftung nad; einer entgegengefefcten ©eite,©eine Sejiehungett ju bent ©djmiegeroater Zottig igeinrid; I. non©nglanb waren in ber lebten 3«t immer enger geworben, unb foerwuchs aus bent feinblidhen ©egeufah jwifdhett igetnrich I. unbHonig Sttbroig VI. für ben Hatfer bie Seranlaffuttg beS AufbruchsSU einer friegerifdjen Jgülfeleiftung gegen grattlreid;. Socfj biefergegen DieimS beabfidjtigte Sorntarfd) beS beutfdjen IgeereS hatte ingranfreidj eine berartige 3 u fawu«nfaffung ber gansett Hraft beSfransöfifdEjen SotfeS, in einer nodh niemals erbliclten 2luSbel)nung,Sur golge, baff Heinrich V., als er bis nad; 9)le| gelommen mar,gegenüber bent gewaltigen IgeereSattfgebote Subwig’S VI. auf feinUnternehmen oersicfjtete, jur großen ©enugtl;uung ber gransofett.2Benigften§ ein SSormanb, bie 9totl;menbigfeit ber Slnroefenheit amSchein, fonnte oon Heinrich V. £jeroorgel;oben werben, unt bie em=pftnblid;e 9lieberlage, wie fie fo ohne jeglichen Hampf eingetreten war,Su oerbedett 26 ).

Sie abermals heruortretenbe Unfidherheit ber inneren Serljctltntffeim beutfdhett ffteicfje hatte fidh nämlid; barin erwiefen, baff bie ©tabtSBormS oon ber faiferlidfjen ©ad;e abgefallen war, unb habet muhteeS Igeinrid; V. gatts befonberS peinlich erfreuten, bah fein fßeffe,^ersog griebridj, bie ©mpörung geförbert hatte. 3 ro ar fal; fidh bie

2B ) 2}etgl. 06 . ©. 242-255.26 ) SBcxQt. ob. ©. 260—279.