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fdjeinlich fdjon mehrmals Soten, bie feine Sitten auSricfjten fodten,an ben Jfaifer nad) SDeutfdjlanb abgehen taffen, aber als Slntwortfeine £>ülfe, bloh JBorte empfangen, bie itjm feinen 9tu|en bradjten,wenn fie auch fdjön Hangen nnb groffe Hoffnung p erroecfen be=ftimmt roaren, wäljrenb fie ilp tt)atfäd;Eid) nur in noch größereSerpieiflung warfen. Sine ber nach Italien gebrauten Sotfdjaftenrebete non einem £>oftage, ber am 19. Dctober tjätte ftattfinbenfaden, eine anbere baaon, bah bie Sdarfgrafen in nadfbrücflicherSBetfe aufgeforbert warben feien, fämmtlid) bem faiferlidfen Zapftep £>ülfe p fommen. StUein nun fei — fo melbete ©regor VIII.— -Dtarfgraf Sßerner aon Slncona uderbingS mit faum fiebjigKriegern eingetroffen unb etwa oierjefm Srnge geblieben, bann aber,ohne um Srlaubnih p bitten, wieber baaon gezogen, nadfbem ermehr gefdjabet, als 9tu|en geftiftet habe, inbem er burdf feine 2tn=wefenfieit nur pnt föemmnih geworben fei, anftatt ben geinben©dfäbigung p oerurfachen; gerabep wirb gefagt, burdj ben £of)nbeS $ubaS fjfdjariott) fei ber gürft I^iegu bewogen worben. Sludfoom SDfarfgrafen Jfonrab aon XuScien gewann bie ©adje beSfßapfleS feinen Sortfieil. Äonrab’S dteffe griebrid) erfdjien jwar,ging bann aber, ohne etwas ber Erwähnung 2BiirbigeS »errietetp haben, fjinweg, als er hörte, ber Dljeim werbe fetbft eintreffen.9lber Stonrab lieh bann ben fßapft aodenbS im Unficfjeren barüber,waS aon if)m p galten fei; beim nadjbem er auf tjäufige Schreiben,bie ilp eintuben, unb auf Sotfdjaften nichts ©uteS geantwortethatte unb eS ben Slnfdjein gewann, er finne metjr auf feinen, alsauf beS fßapfteS Sortljeil, fdjien bie 2tnficf)t ganj berechtigt, bie fid^unter ben ©etreuen in ©utri bilbete, bah Äonrab ganj SlnbereSbeabfidjtige, als it>m burdj ben Stuftrag §einrid)’§ V. pgemtefenwar. immerhin fod noch abgewartet werben, wie fich bie ©adjeherauSftede; aber eS liegt geringe Hoffnung aor, Sreue bei einemddanne p finben, ber aud) feine perföniidje Zuneigung jeigt 40 ).©o ^aBert bie, aon benen ber JMfer annahm, fie würben Seiftanbbringen, bem ©dphling mehr 9?achtf)eit eingetragen, als ade feine©egner; mit adern SBarten geht nur foftbare f}eit aerloren, unb bieUmftänbe oerfchledjtern fich unaufhörlidj. SBörtHd) fährt bann baSSchreiben fort: „©aget, was bie fo grojje ©raufamfeit fei, in=folge beren eine foldje if3flid)toergeffenheit Suren ©naben begegnenfonnte, baff 3h* f° unfer habt aergeffen unb in fo großen ©efahrennicht bie £>aub habt reifen woden, ber 2Irt bah 2IUe, bie eS wiffen,fich aerwunbern unb fetbft Sure geinbe Such befdplbigen, inbemfie behaupten, bah 3h* StnbereS tf)uet unb HnbereS mit ber gungeaorbringet, woraus ©chreden für bie ©etreuen unb Währung berFrechheit für bie geinbe entfielen". ©regor VIII. E>at ein gute#
40 ) 9Jiaurcr fdjliefjt, 1. c., 136 n. 3, au? bem ©nije: Sed nodum queritin scirpo qui fidem sperat in illo, cuius nunquam babuit dilectionem, bafjÜDnrab, ber übrigen? bet SIbgang be§ ©djreiben? erft noct) fcijeint ennartet.toorben 30 fein, ein perfönlidiet ©egner be? SSurbinu? getnefen fet.