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2 (1876) Enthaltend Capitel IV, V und VI
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Fjuediucii Zauncku,

sondern nur seinen Handelsinleressen nachgehend, nicht ein Gelehrter,sondern ein Kaufmann. Aber er war gründlich unterrichtet und vonernster Wissbegierde beseelt, und er halte in weit höherem GradeGelegenheit sich über Alles zu orienliren, da er lange Zeit in derbevorzugtesten Lage sich in Inner-Asien aul'hielt. Ihm gegenüberwaren alle bisherigen, Sinibald wie Andreas, Johannes de PlanoCarpini wie Ruysbrock, nur Touristen.

Nicolo Polo und Malleo (Mafeo) Polo, reiche Palricier aus Ve-nedig, hatten sich im Laute der 50er Jahre des 13. Jahrh. von Kon-slantinopel aus auf die Reise begeben, um durch das schwarze Meerins Innere Asiens vorzudringen. Nach manchen Abenteuern gelangtensie zum llerrschersitze des Gross-Khans Kublai, der sie freundlichaufnahm und lange bei sich behielt, endlich mit dem Aufträge heim-sandle, ihm vom Papst 100 gelehrte Männer zu erbitten, die es übersich nehmen sollten, seine Völker von dem lrrthume ihrer Religionzu überzeugen. Nach langen und schweren Strapazen auf der Rück-reise trafen sie endlich im April 1269 in Accon ein. Von hier nachVenedig zurückgekehrt, fand Nicolo seine Gattin todt, aber einen nachseiner Abreise geborenen Sohn vor, Marco mit Namen. Sie be-schlossen, diesen bei ihrer Rückreise zum Gross-Khan mit sich zunehmen. Wegen des dreijährigen päpstlichen Interregnums glaubtensie schon, ihren Hauptzweck unerfüllt lassen zu müssen, aber, bereitsauf der Rückreise in Armenien begriffen, traf sie die Nachricht vonder 1271 im September erfolgten Wahl Gregors X. Sic kehrten nunwieder um, hatten eine Audienz beim Papste, und dieser gab ihnenneben vielen und kostbaren Geschenken für den Khan auch sofortzwei Predigermönche mit ausgedehnten Vollmachten mit. Diese jedochverliessen sie 1273 in Armenien, während unsere drei Reisenden wei-ter wanderten. Nach einer Reise von drei und einem halben Jahretrafen sie wieder beim Gross-Khan ein. Diesem getiel der jungeMarco besonders, er nahm ihn sofort in seine Ehrenbegleituug aufund Marco stieg bald von Würden zu Würden. Er lernte die ver-schiedenen Sprachen des Reichs und ward vom Khan zu vielen undwichtigen Sendungen zu I.ande und zu Wasser benutzt. Besondersangesehen war er wegen der Gabe scharfer Beobachtung, die er be-sass. So blieb er mit seinem Vater und Oheim 17 Jahre beim Khan,der sich sehr ungern und nur gegen tlas Versprechen, wieder-