Druckschrift 
Geschichte der Pfarreien des Dekanates Brühl
Entstehung
Seite
453
Einzelbild herunterladen
 

Meschenich.

453

5. Juli 1866 zum Definitor, Juli 1875 zum Stellvertreter des DechantenBerrisch, und gleich nach dessen Tode (20. Januar 1880) zum Dechantendes Dekanates Brühl, am 3. September 1886 zum Pfarrer daselbst er-nannt.

Mstcrstelle.

Die Küsterstelle ist nicht dotirt. Das Einkommen besteht in einerVergütung aus der Kirchenkasse, Stiftungsgebühren und Casualien.

In frühern Zeiten war der Küster zugleich Lehrer. Der Letzte,welcher beide Stellen zugleich bekleidete, war Cornelius Langen, gestorbenam 9. December 1834. Ihm folgte als Lehrer rk. Riffart, der im Jahre1847 nach Bottenbroich versetzt wurde und daselbst nach längerer Wirk-samkeit gestorben ist. Nach ihm wurde 1847 zum Lehrer ernannt RobertCravatzo aus Ober-Elvenich bei Zülpich; nach dessen Tode am 19. Mai1875 Johann Anton Cremer aus Glessen.

Im Jahre 1862 wurde das alte Schulgebäude auf den Abbruchverkauft und ein neues errichtet. Da es nur für eine Schulklasse ein-gerichtet war, wurde 1869 ein zweiter Stock aufgesetzt und die bis dahineinklassige gemischte Schule in eine einklassige Knaben- und Mädchenschuleumgeändert. Erste Lehrerin ist seit dem 9. December 1870 GertrudMundorf aus Bergheim an der Sieg.

Schul e.