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Geschichte der Pfarreien des Dekanates Brühl
Entstehung
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Frechen.

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Wilhelm Ludwig Klumbeck, geboren am 3. März 1838 zu ^Steele, Priester 27. April 1862, zuerst Kaplan in Elberfeld, sodannKaplan an St. Aposteln in Köln, II. Pfarr-Vicar seit 3. Mai 1870. I

Hospital.

Durch Testament vom 25. Mai 1875, rücksichtlich 2. December1879 schenkten die Eheleute Theodor Schmitz und Katharina Pingen ihrWohnhaus nebst Garten zu Frechen und einem Capital von 15,000 Markder Pfarrkirche daselbst zu Hospitalzwecken. Die Stiftung erhielt diestaatliche Genehmigung am 14. October 1881. Am 1. Juli 1882 wurdedas Spital nach vorhergegangenem feierlichen Gottesdienste eingeweihtund den Augustinerinnen aus dem Kölner Bürgerspital übergeben. Die neueAnstalt unter Leitung der Schwestern ist ein Segen für den Ort unddie Umgegend.

Die genannten Eheleute haben auch 7 Morgen kölnisch. Ackerlandnebst einem Capital von 1500 Mark an die Civil-Gemeinde geschenktzu einer Weihnachtsbescheerung für arme Schulkinder resp. für armealte Leute.

Küsterei. z

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Gemäß einem alten Weisthum mußte der Küster jährlich um St. tAndreastag auf dem Holzgeding sein Amt uiederlegen, worauf Neuwahlerfolgte H. Derselbe hatte ein Anrecht auf ein Loos Holz im FrechenerErbenwald. Sein sonstiges Einkommen bestand größtentheils in Na-turalien.

Als Küster sind bekannt: Martin Offermann, 1560; Johann Wolf,1680; Theodor Schock, 1730; Peter Kniep; Matthias Lerchen, 1780;Christian Aldenrath, 1790; Heinrich Brenig, 1797; Emmanuel Schaaf,1820; Heinrich Pütz, 1860; Theodor Friburg, 1880. >

Schule n. ^

Nach einer von Vogt und Schöffen der Unterherrschaft Frechen

am 9. December 1704 ausgestellten Urkunde hat der Domherr Heinrich!von Mering der Schule zu Frechen, in Betracht, daß daselbst keinSchulmeister fundirt, ein Capital von 200 alten Rthlr. überwiesen. DieVerwaltung dieses Fonds ist später vom Kirchen-Vorstand der Armen-Verwaltung von Frechen zugewiesen worden ^). Der Schul-Unterricht

0 Lac. u. Harleß, Archiv VII 29. — 0 v. Mering, Gesch. der Burgen, X.