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Geschichte der Pfarreien des Dekanates Brühl
Entstehung
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Brühl.

Anstalt den Behörden gegenüber hatte damals der Seminar-Director,die technische Leitung führte Hanptlehrer Clippers. Dnrch das am8. Juli 1874 vom Unterrichts-Ministerium genehmigte Reglement gingdie Anstalt in die Hände der ständischen Verwaltung der Provinz überund wurde nun in ein neues Gebäude in der Schützenstraße verlegt.Unter der Direction des Herrn Cüppers entwickelte sich die bis dahinnur mit zwei ordentlichen Lehrern versehene und 20—30 Schüler zäh-lende Schule allmälig zu einer sechsklassigcn. Seit dem Abgänge desDirectors Cüppers nach Trier, 1. November 1879, wirkt an seiner StelleDirector H. Fieth.

Das Progymiiastuln

wurde gegründet 1865 als Bürgerschule unter dem Rectorate des Dr.Nolte. 1868 bezog die Anstalt das vor der Stadt Brühl errichtete neueGebäude in der Comesstraße. Die anfängliche Zahl von 29 Schülernstieg bald auf mehr als 70, sank dann nach einiger Zeit wieder auf 40Schüler. Inzwischen wurde die Schule zum Progymnasium erhobenmit dem Rechte, Befähigungs-Zeugnisse zum einjährigen Militairdiensteausznstellen. Durch den im Jahre 1879 neugewählten Rector vr. Esch-weiler hob sich die Frequenz bis zur Zahl von ca. 100 Schülern imAnfänge des Jahres 1884.

Ans Brühl gebürtige Geistliche.

Ferdinand Bodifc'e, geboren 1710, trat in das Kloster Brau-weiler, Priester 1735, Prior 1749, Pastor in Zons 1762, dankte ab1785, starb im Kloster 1790.

Peter Breuer, wird 1733 Pastor von Brühl (s. oben).

Gottfried Langen, lebte um 1744 als Pater im Franciscaner-kloster auf dem Kalvarienberg bei Ahrweiler, wurde später Guardiandaselbst und als Dichter berühmt. Seine Lobgedichte auf die StadtAhrweiler werden geistreich genannt ^).

Johann Joseph Weisweiler, geboren 1760, gestorben 1826,lebte bis zu seinem Tode als Beneficiat in Brühl. Er stiftete diezweite Vicarie daselbst (s. oben).

Christian Kiel, entlief als Knabe seinen Pflege-Eltern aus Furchtvor Strafe und wurde später in Belgien Klostergeistlicher.

Johann Joseph Horst, 1841 Pastor in Walberberg, starb da-selbst 1843.

') Annalen d. hist. Vereins, XXI—XXII 84.