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2 (1876) Enthaltend Capitel IV, V und VI
Entstehung
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Di: II PltlUSTKIt Joiiannks.

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geil konnte. Möge wer dies liucii einzusehen in der Luge isl unseine Notiz darüber nicht vorenlliallen.

Der Verfasser verjährt durcliaus bona (ide. Es ist ilnn dannnzu lliun, die Wahrheit zu erzählen, und in der Thal darf uns seinWerk als Spiegel dienen, aus dem wir ersehen können, wie vielweiter man docli in der Kennlniss Indiens gegen früher vorgeschrittenwar. Aber in .Betreff des Priesters Johannes zeigt uns seine lie-schreibung noch einmal ein Fortschreiten der Sage, und diese inihrer letzten Entwickelung. Wie in dem ersten Theile der Druckeder Presbylerbrief und der Bericht vom Patriarchen Johannes einGanzes bilden, so sind auch hier der Presbyter und der Pa-triarch endlich ganz zusammen gefallen, die noch bei JohannesWitte de llese aus einander gehalten wurden; zugleich sind Indienund Aethiopien, in denen beiden man nach einander den Priester Jo-hannes gesucht hatte, mit einander verbunden, wie das freilich denmittelalterlichen Anschauungen entsprach, und wie auch die Legendees annalnn: Johannes ist Fürst und Patriarch von beiden Ländern.So zeigt uns dies Schrifiehen noch einmal die alte nebelhafte Auf-fassung von der Lage dieser Länder zu einander, kurz bevor dieErreichung jener Gegenden auf dem Seewege dieselben für immer,man möchte sagen aus einander segelte.

Der Presbyterbrief hat vielfach als Quelle gedient, und zwar in Ge-stalt der Interpolation I). Dies bew'cisl die Nennung der Stadt llriclibrich(§ 8), womit das llibrig ( ISribich) § 100 xx jenes Textes gemeint isl,ferner § 23, der auf § 55 I lg. in D zurückgeht. Sonst stimmen noch,doch nicht gerade w'örtlich, Tract. 3 = Ep. 0. OS; Tract. 4 Ep.74. 13. 04; Tract. 5 = Ep. 100 xx. 65. 47; Tract. 6 ~ Ep. 47.48. 49; Tract, 7 = Ep. 51. 52. 83; Tract, 10 = Ep. 14. 72.Ob Tract, 20 noch direct auf Ep. 14 zurückgeht, muss man dahingestellt sein lassen, wie ebenso, ob auf Tract, S der Bericht vomPatriarchen Johannes irgend einen Einfluss geübt hat, w'as nicht ge-rade wahrscheinlich isl. Tract, 22 lehnt sich an das darin eilirleCapitel aus Augustins Schrill an.

Im Texte scheint Manches übel überliefert zu sein. Wo in denLesarten Nichts beigefügl ist, bedeutet, dies, dass alle Drucke so zulesen scheinen; a bedeutet nur einen oder einige derselben.