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heisst es: le filz au graul Kau i fu venu c le filz au Presfre Joan ,dann wieder (S. 251) le filz au filz ihm Prcsle Joan , und le nevo ihmPreslrc Joan. Freilich, wenn der Nachkomme vorher in einigen Hand-schriften das siebente, in anderen das vierte Glied seil dein PriesterJohannes genannt ward, so bleiben diese Angaben, die ihn höchstensals Enkel erscheinen lassen, dahinter weit zurück.
Aus diesem Allen gehl hervor, dass Marco Polo im östlichen Asien,in der Provinz Tanduc fFenduc), Stamme oder einen Stamm kennenlernte, den er für überwiegend christlich hielt und der unter christ-licher Herrschaft stand, liier glaubte er das Reich des Priesters Jo-hannes annehmen zu dürfen, und den derzeitigen Herrscher betrachteteer als dessen Nachkommen. Diese christlichen Fürsten hielt er fürdie ursprünglichen Lehnsherren der .Mongolen oder Tarlaren und be-fand sich so im Wesentlichen in Uebereinstimmung mit den Annahmen,die bereits seit lange in Europa herrschten und die er zweifelsohneselber von da mitgebracht halle. Ob diese christlichen Stamme Nach-kommen der Kerait waren, ob von den bekehrten Kerail des Jahres1007 bis zu diesen christlichen Stämmen des Marco Polo eine zu-sammenhängende christliche Geschichte führt, das mögen die Forscherder asiatischen Geschichte zu entscheiden suchen; mir ist es nichtglaublich. Mit dem Priester Johannes sind sie nur durch Combina-tionen der europäischen Reisenden in Verbindung gebracht worden,die sie aus Europa mitbrachten, nicht in Asien sich bildeten. Wieaber jene Auffassung in Europa entstand, haben wir gesehen; durchgenauere Kenntniss wirklicher Vorgänge war sie schwerlich ver-anlasst worden.
11. Johannes de Monte Corvino.
1305/1306.
Um die Zeit, als die drei Poli immer ernsthafter ihre Rückreisevom Hofe des Gross-Khan ins Auge zu fassen begannen, entsandteder Papst Nicolaus IV in jene Gegenden abermals einen Franziscaner,den Johannes de Monte Corvino, ausgerüstet mit ausgedehnten Voll-machten, um den Tarlaren das Christentlmm zu verkündigen. SeineHinreise und die Heimkehr der Poli kreuzten sich. Die Credenzbriefedes Johannes an den Khan Kubla'i und an Argon sind vom 13. und