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Während des Monats Februar war in der DüsseldorferKunsthalle — „dem 'Andenken des verstorbenen Meistersgewidmet", vne die den Annoneen beiacfügte Bemerkungbesagt — eine Ausstellung der Werke van Eduard Bende-mau'n eröffnet. Die Ausstellung geschah zuerst in Berlin —warum- weist ich nicht — und gelangte erst von dortzur Kenntnis Düsseldorfs, obgleich dies, die eigentlicheHeimatsstadt des großen Künstlers, vei dein Arrange-ment wohl das Recht der Erstgeburt beanspruchendurfte. Hat man das Publikum der Reichshauptstadtvielleicht sür kuusrsinuigcr oder urteilsfähiger gehalten,als dasjenige Düsseldorfs? Eine solche Anschauungwäre, meinen Erfahrungen zufolge, auf etwas schwan-kenden Boden gebaut. Nehmen wir also andere, dieAnsprüche Düsseldorfs nicht verletzende Gründe für jeneThatsnche an und wenden wir uns von derartigenäußerlichen, künstlerischen Etikettcsrageu zn dem vor-handenen künstlerisch-Jnnerlichen, Geistigen, den Farben-Schövsungen des geschiedenen Meisters selbst.
Es ist ein besonderer Katalog über die Ausstellungpubliziert worden. Derselbe umfaßt im ganzen 281Nummern, gliedert die ausgestellten Kunstschopfnngcnin Kartons,' Entwürfe zn Wandgemälden (Zeichnungen,Aauarelle und Oelskizzen), Oelgemalde, Aquarelle undZeichnungen, Bildnisse, Studien und Photographien und
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