37. Reformation der Univ. 1534.35.
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Im wesentlichen war damit die- Neugestaltung der Univer-sität vollendet, und Brenz schied von Tübingen, nachdem ergerade ein Jahr dort zugebracht hatte.
Brentius valedixit — 6. Apr. 1538 — dominis de con-silio Universitatis. Gratias egit. Excusauit se ambitionis uitio,si quid peccauisset rogauit ueniam. Admonuit Universitatem decapitibus quibusdam nondum perfectis, de quibus etiam retroactisdiebus senatum DD. Commissarii admonuere. Nempe de confir-matione singularum facultatum statutorum. De superintendentiaBursa?. De communi hospite. De superintendentia StipendiiMartiniani. Ne chalcographus quippiam absque Universitatisapprobatione emittat. Et demum, ut de funeribus aliquid certiconstituatur. Postremo pollicitus fuit operam suam et rogauit,ut omnia facta dictaue boni consulant. ASen.
Ein neuer Propst und Kanzler wird aber erst gegen Schlussdes Jahrs zu Stande gebracht. Nachdem alle Versuche einenVerzicht des entwichenen Kanzlers herbeizuführen an seiner Hart-näckigkeit gescheitert waren, und die Universität selbst, welchein die neue Lage sich nicht finden konnte, durch unnötliige Be-denken das Vorgehen der Regierung erschwert hatte, stellteendlich am 1. December der Obervogt von Tübingen Friz Ja-kob von An weil im Auftrag des Herzogs den von diesemernannten Probst und Kanzler dem Senat vor. Der Doetor derRechte und Dechant des Stifts in Stuttgart Jo h ann S ch eurer(auch in Pellio übersetzt) von Ofterdingeu, welcher in frühe-ren Jahren unter den Magistri regentes gewesen war, hatte dieStelle — wenn auch ungern — übernommmen. Die Univer-sität bezeugt dem Herzog ihre Dankbarkeit und der neue Kauz-ler leistet den beim Eintritt in den Senat üblichen Schwur.