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Urkunden zur Geschichte der Universität Tübingen aus den Jahren 1476 bis 1550
Entstehung
Seite
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7. Freiheitsbrief vom 9. Okt. 1477.

alles, wie hieuor gescliriben stet, Nichtzit vßgenomen, mit vnsremguten willen vnd wissen vnd sonder beuelh des vorgenantenvnsers gnedigen Hern geschehen ist. Dariunb globen wir ouclifür vns vnd all vnsre Nachlcomen der statt Tüwingen by gutentriiwen an aides stat, all vorgeschriben gnad fryheit stück undartickel vest vnd stet zuhalten, wider die nymer zutund, Nochschaffen getan werden, alles erberglich getrüwlich vnd vngeuer-lich, vnd des zu waurem vrkünd habent wir der gemeinen statTüwingen Insigel, zu des vorgenanten vnsers gnedigen herrenInsigel oucli offenlich gehenckt an disen brieff, der geben ist zuTüwingen vff sant dionisien tag nach cristi gebürt als man zaltTusent vierhundert sibentzig und siben Jare.

Univ, Archiv Mh. I, 3. Pergament mit Siegeln des Grafen und civiumde Tuwingcn. Ganze Sätze dieses Briefs sind dem Freiburger Stiftungsbriefvom 21. Sept. 1457 wörtlich entlehnt. Rieggcr Analecta 277. SchreiberUrkundenbuch II, 2. 447. Abgedruckt bei Besold de jure acad. 180.J. J. Moser erläutertes Würt. 1, 28. Zeller Merkw. d. St. Tiib. 313. BöltGesch. d. U. Tiib. Beil. 23. Eisenlohr U. G. 14.

Zwischen das Heft ist ein Stück Pergament eingeschoben, worauf dieWorte stehen :

»Ir werdent sweren ainen ayd zu got vnd den hailigen all vnd yeglichprinilegia vnd fryhait So der hochgeborn vnnser gnediger Herr GraffEberhart zu Wirtemberg vnd zu Miimpelgart etc. der elter, diser löblicherVniuersitet zu Tüwingen für sich vnd siner gnaden naclikomen gegebenhat, zuhandthabent nach iuwerm vermögen vnd dieselbige Vniuersitet dabyzübeliben lassen alles getriilich vnd vngeuert.

Levando digitos dicat et eorum quilibet dicat

Das ich das also halten wolle also swer ich das mir gott helft' unddie hailigen.