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Urkunden zur Geschichte der Universität Tübingen aus den Jahren 1476 bis 1550
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7. Freiheitsbrief vom 9. Okt. 1477.

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bornn begaübt sint, so ist in vns wolerkantnus das wir silierAlmechtikeit dest .mehr schuldig werden an der Rechnung vnnsersAmpts dartzulegen vnd zubetzaln, vnd doch durch Blödikeitmenschlicher Natur geprüchlicli vnd Sinnig an den gebotten des-selben öwigen gots offt erfündeu werden, demselben nach vnsbillich gepürte nach vnderteniger erkantniis mit demütigem lier-tzen, So gross wir mögen vnsre schuld abtzulegen, vnd nachCrefften denselben vnsren öwigen got vnd scliöpffer gegen vns inBarmliertzickeit zu ermiltern, dem zu fürderüng, vnd oucli damitwir der hochgelopten himelkönügin vnd iünckfrow Maria dermüter gottes vnnd allen in got geliailigten wolgeuallen, vnd dercantzen Christenheit trost hilft vnd macht wider die vind vnnsersgloubens, vnuberwintlicli geberen, dardurch wir dann nit minderhoffen, allen vnsren vorfarn vnd uachkomen selicli Heil ouchbüwen vnd vnsrer gantzen herschafft wirtemberg lob ere vnd nützzüerwerben ouch vßwendig sclieden, den die vnsren vnd vnsrezftgewandteu bißlier vilfältig gelitten haben züverhiiten.

So haben wir in der guten meynung helffen zugraben denlirunen des lebens darüs von allen enden der weltt vnersililichgescliöpfft mag werden tröstlich und liailsam wyßheit zu erlösch-ung des verderplichen fürs Menschlicher vimernunfft vnd Blint-heit, vns vsserwelt vnd fürgeiiomen ain hoch gemain schul vndVniuersitet in unser stat Tiiwingen zu stifften vnd vfftzurichten,die dann von dem liailigen stül zu Rom mit Bäpstlicher vndvolkomenliclier fürsenhung begaübt vnd dartzu mit gnug not-diirfftigen gepürliclien vnd erbern stattüten halten angesenhenist. Daruff' wir dann geraißt werden vnsre sonderlich gnad vndfryhait dartzu ouch zugeben. Als wir dann das für vns vnsreerben vnd nachkomen tuen In mäßen wie hernach volgt.

Z u m ersten, wollend wir alle maister vnd Studenten, dieietzo hie in unsrem studio zu Tuwingen sind oder hienach körnenvnd alle die hinweg ziehen, in was stats wird oder wesens diesyen, in allen vnsren landen stetten dürffern vnd gebieten schir-men vnd hanthaben in allen den gnaden vnd fryhaiten rechtenvnd gewonheiten, wie die in gemein oder insonderheit von dengaistlichen oder kaißerlichen rechten den meistern vnd Studentengnedicklieli geben syen vnd verüben, in allem füg als ob solichgnad fryheit vnd recht wie uorgemelt ist, herinn all vnd yeg-