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Urkunden zur Geschichte der Universität Tübingen aus den Jahren 1476 bis 1550
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4. Päpstliche Bulle vom 13. Nov. 1476.

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Lecta lata et in scriptis promulgata fuit hec nostra sentenciasiue lioc nostrum decretum in Opido Vrach Anno Domini mille-simo quadringentesimo septuagesimo septimo, Pontificatus sanc-tissimi in Christo patris et domini nostri domini Sixti diuinaprouidencia pape quarti predicti, Indicione decima, die vero Mar-tis Mensis Marcii vndecima hora fere meridiei, presentibus tuncibidem venerabilibus et religiosis lionorabilibusque viris ac pa-tribus Domino Bebnhabdo Abbate in Bebenhusen Cisterciensisdomino Alberchto priore domus Bonilapidis Cartusiensis ordinum,Nec non dominis Johanne Tegen preposito, Magistro ConradoMenckler de Mondringen , sacre theologie, Magistro JohanneHeckbach , in Sindelfingen Canonicis, Johanne et Ludwico Ver-genhanns fratribus ecclesiarum parrochalium in Brackeuheyn etKirclreyn sub Tegli, wormaciensis et constanciensis dioc. Recto-ribus , Luca Spetjchabt Arcium et medicine, ac superillustrisprincipis et domine domine Mechtildis Archiducisse Austrie etc.phisico, Doctoribus, Magistro Johanne Tefener professo Mona-sterii nostri BUiburren Sacre Theologie Bacallario formato, ma-gistro Georio Schriber Rectore ecclesie in Asch, Jodoco Mederde Wyla Ciuitati Imperiali et Conrado Woldan de TeffingenCapellanis in Sindelfingen, Nec non strenuo et valido dominoJohanne Spaet de Estetten milite, layco Constanciensis dioc.predicte, Testibus ad premissa vocatis rogatis et debita precuminstancia requisitis b

1 Der Stifter ist bei diesem Geschäft mir durch einen weltlichen Zeugen,den letztgenannten Hans Spaet von Ehestetten einen seiner vertraute-sten Räthe vertreten. Er gehörte zu einer damals am gräflichen Hof inden höchsten Stellen stehenden Familie, auf der Alb und im Lauterthalbegütert, hatte seinen Herrn nach Palaestina begleitet und von ihmmanche Gnaden empfangen, steht auch, Anfangs 1488, unter den Exe-cutoren seines letzten Willens als Ritter und Vogt zu Zwiefalten, Stein-hofer 3, 628. Sattler erzählt nach arcliivalischen Quellen, dass Eber-hard am 16. Juli 1488 den Hans Spiet, nachdem er wegen eines unbe-kannten wider den Grafen Heinrich begangenen Verbrechens lang inHaft gewesen, begnadigt habe gegen Urfehde und eidliche Verpflichtung:sogleich in die Insul Rhodus sich zu erheben und nimmer daraus zu kom-men, ausser wann er wider die Ungläubigen zu streiten befelcht würde.Gr. 3 am Ende. Es ist kaum glaublich, dass es derselbe Mann gewesensei. In der That gab es damals mindestens zwei Adlige des Namens, wieaus Steinhofer 3, 231 vgl. mit 233 zu entnehmen ist. Die übrigen zwölf