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Funfzig Fabeln für Kinder : nebst e. erntshaften Anh.
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All' die ganzen langen WochenHat der Vater viel zu thun,

Darf nicht rasten und nicht ruhn;

Hat ein Wörtchen kaum gesprochenFrüh zu seinein armen Kind,

Muß er wieder fort geschwind.

Auf den Sonntag muß ich hoffenDurch die gcmze Woche lang;

Bei dem Hellen GlockenklaugStehn mir schnell die Acuglein offen,Bleibe nicht im Bette mehr,

Laufe schnell zum Vater her.

Darf dann immer mit ihm gehen,In den Garten, aus das Feld,

Und die ganze schöne WeltRings herum laßt er mich sehen,

Sagt mir, wie Gott alles schafftDurch sein Wort und seine Kraft.

Sonntag, o von allen TagenHab' ich keinen lieb wie dich;

Weckt der Klang der Glocken mich,Und ich hör' die Mutter sagen:

Heute ist der Tag des Herrn,

Ö wie hör' ich das so gern!

Ich bin noch klein, ich kann noch nichtMit in die Kirche gehenUnd muß mit traurigem GesichtHier hinter'm Fenster stehen.

Die Andern gehn mit frohem SinnSo allzusammen immer hin.