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Funfzig Fabeln für Kinder : nebst e. erntshaften Anh.
Entstehung
Seite
8
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Es ist kein Mäuschen so jung und klein,.Es hat sein liebes Mütterlein,

Das bringt ihm manches Krümchen Brod,Damit es nicht leidet Hunger und Noth.

Es ist kein liebes VögeleiuIm Garten draußen so arm und klein,

Es hat sein warmes Federkleid;

Da thut ihm Regen und Schnee kein Leid.

Es ist kein bunter Schmetterling,

Kein Würmchen im Sommer so gering,

Es findet ein Blümchen, findet ein Blatt,Davon es ißt, wird froh und satt.

Es ist kein Geschöpf in der weiten Welt,Dem nicht sein eignes Theil ist bestellt,

Sein Futter, sein Bett, sein kleines Hans,Darinnen es fröhlich geht ein und ans.

Und wer hat das alles so bedacht?

Der liebe Gott, der alles machtUnd sieht auf alles väterlich,

Der sorgt auch Tag und Nacht für mich.

Ich wollte, ich könnte so weit zahlen,Daß mir kein einziges sollte fehlenVon den Thierchen, von den vielen,

Die im Garten draußen spielen;

Jeden bunten Schmetterling,

All' die Käfer, wie sie brummen,

All' die Bienen, wie sie summen,

Jedes Würmchen, armes Ding.