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Funfzig Fabeln für Kinder : nebst e. erntshaften Anh.
Entstehung
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Füße Hab' ich, die können stehn,

Können zu Vater und Mutter gehn,

Und will es mit dem Laufen und SpringenNicht immer so gut, wie ich's möchte, gelingen,Thut nichts; wenn sie nur erst größer sind,Dann geht es noch einmal so geschwind.

Ein Herz, ein Herz Hab' ich in der Brust,So klein und klopft doch so voller Lust,

Und liebt doch den Vater, die Mutter so sehr.Und wißt ihr, wo ich das Herz Hab' her?

Das ha! mir der liebe Gott gegeben,

Das Herz und die Liebe und auch das Leben.

Morgen.

Wie fröhlich bin ich aufgewacht,

Wie Hab' ich geschlafen sanft die Nacht!Hab' Dank, im Himmel du Vater mein,Daß du hast wollen bei mir sein.

Nun sieh ans mich auch diesen Tag,

Daß mir kein Leid geschehen mag.

Abend.

Will nun schlafen gehen,Liebes Bettchen mein:

Kann ja nicht mehr sehenMit meinen Aeugelein.

Meine Mutter decketMich so freundlich zu,

Gute Mutter wecketMorgen mich aus der Ruh'.