XIII
Zwölftes Kapitel.
Die Juden in Deutschland und der Türkei vor der Vertrei-bung aus Spanien. Tobias und Brunetta von Trient. Ber-nardinus' Predigten und Machinationen gegen die Juden vonTrient. Das angebliche Martyrium Simons von Trient veranlaßtneue Verfolgungen in vielen Ländern. Der Doge von Venedigund Papst Sixtus IV. für die Juden. Die Inden von Rcgens-burg. Die Apostaten Peter Schwarz und Hans Vayol. IsraelBruna und seine Leiden, in Haft wegen Kindermordcs gebracht.
Kaiser Friedrich und der böhmische König nehmen sich seiner anund setzen seine Befreiung durch. Die Quälereien gegen die Ge-meinde von Regcnsburg. Vertreibung der Juden aus Mainz unddem Rhcingan. Die Juden in der Türkei. Mardochai Comtino,
Salomo Scharbit Sahab, Sabbatai b. Malkiel. Fehde zwischenRabbanitcn und Karäcrn. Elia Baschjazi und sein Rcligions-codex. Mose Kapsali und die Jntriguc gegen ihn. ZustandPalästina's und Jerusalems; Elia aus Ferrara. Die Vorsteherund ihr gewissenloses Verfahren. Obadja da Bcrtinoro inJerusalem. Die Anschwärzung gegen Mose Kapsali. JosephKolon's ungerechtfertigter Eifer gegen ihn. Ihre Versöhnung . 258—482
Ireizehntcs Kapitel.
Die Inquisition in Spanien. Die Marranen, ihre Anhänglich-keit an das Judenthnm und ihre unüberwindliche Abneigung gegendas Christenthum. Die Dominikaner lüstern nach Menschenopfern;
Alonso de Ojcda, Diego de Mcrlo und Petro de Solis. DerKatechismus für die Marranen. Eine polemische Schrift gegenden Katholicismus und die Despotie wirkt günstig für die Ein-führung der Inquisition. Das Tribunal wird eingesetzt. MiguelMorillo und Pedro de San-Martin die ersten Inquisitoren. Dermarranischc Dichter Montoro Nopcro. Das erste Jnquisitions-gericht in Sevilla. Die Artikel, um die apostasircndcn Ketzerzu erkennen. Die Proccssion des Auto-daFev. Die Menge derAngeklagten und Hingerichteten. Der Papst Sixtus der IV.
Anfangs für dann gegen die Inquisition, bald für Milde, baldfür Strenge. Die Inquisition unter dem ersten GeneralinquisitorThomas de Torqucmada; seine Constitutionen. Die Marranenin Aragonicn. Vcrschwörungsplan gegen den Inquisitor Arbucs.
Sein Tod schlägt zum Unheil der Marranen aus. Verfolgunggegen die Verschworenen und ihre Beschützer. Zunahme derSchlachtopfcr. Der Proccß gegen zwei Bischöfe von jüdischerAbkunft, de Avila und Aranda. Jüdisches Blut in den Aderndes spanischen Adels. 282—320