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8 (1841) Der rothe Freibeuter : ein Seegemälde
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er fdfeint eb fo aufrichtig gu meinen, bap id) mich nicht »oit ihmlobmachen fann. 3u metchem »on beit ©eiben finben Sie ftd),liebpe ©ertraub, am fiärffiert hingegogen? SBem glauben ©ie ammetjicn 3h v SSertrauen fdjenfett gu fönnen?"

©ie mijfen, liebfie SOtabam," ermieberte ©ertraub, einenmelfenbcn ©traup gerhfiücfenb, unb ihre Singen fefl baranf ^eftenb,Sie mijfen, meine Siebe, bap ich in begleichen SMngeit gang uner;fahren bin; nur fo »icl fomnit mir »or, ber alte 2Kann hat einenanmapenben, mibermärtigen ©lid."

Sllfo fcheint 3h"cn ber Jüngere ehrlicher unb glaubmütbiger?"

Dluit ja; hnüen ©ie mir nicht felbft gcfagt, bap ©ie ihnfür einen ©entleinan halten?"

3ch fefje nicht ab, mie ihm ein höherer ©tanb gu gtöperer^Beglaubigung bienen Janit. ©He SUancher h°t biefe ©orgiige er=halten, um fte gu ntipbraucheu!.... @b thut mir leib, @tr," ftdjgu SBtlbern menbcnb,bap bei aller ffleranlaffuug offeithetgiger gufet;n, ©ie unb eintgerntnpen gmingeit, ©Hpftauen in ©ie gu fe£en,fo bap mir 3h*em 0tatl;e nicht folgen fönnen, unb bei unfcrm (Snt-fchlnp »erharren muffen, mit ber Stotyal Garolina abgufegeln."

Slub bent ©ntnbe meineb §etgenb, SJtabant, mup ich bcn©ntfdglup bebauern."

(Sb jlätibe ja nur bei Shnen, jtd; nähet unb beutlidger guerflären."

SBilber fdjmieg, badete itad), firitt mit ftd; felbjl; ein paar*mal fdjienen feine Sippen (ich gu bemegeit, ftd; gum ©preßen öffnengu molleit. grau SBpllpb unb ©ertraub harten mit ängjllidjetHngebulb auf feine Slntmort; aber nach einer langen nnb gögermben ipaufe, im imtcru Äantpfe begriffen, täufd;te er ©eiber (Sr*martung, inbem er fagte:

(Sb thut mir unenblich leib, und; nicht »erflänblidjer madfengit fönnen; bie ©djulb liegt lebiglid; an mir unb an meinem limgefdfid; id; fann nidftb meiter thuu, alb nodjmalb betheuern, bap