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Montag», dessen Gesicht wieder die ihm gewöhnlichewürdevolle und vornehme kalte Rahe angenommen hatte,wandte sich zu dem Herzog von Clarencc, und bemerkte ingleichgültigem Tone: „Der Graf de la Roche hat einerecht gute Miene und eine geläusige Zunge."
„Die Pest über diese Burgundier!" antwortete Cla-rence in leisem Tone, und zog Montag» bei Seite — „Ichwollte meinen besten Schweißhund gegen einen Bauern-köter wetten, daß unsre englischen Ritter ihre Helmewerden sinken machen!"
„Ach nein,Sir, ein bloßes Feiertags-Schauspiel. Washat es zu bedeuten, Wessen Lanze splittert, oder WessenPferd strauchelt?"
„Wollt Ihr nicht selbst, Beiter Montag» — Ihr, sounvergleichlich im Turnier — an dem Kampfe Theilnehmen?"
„Ich, Euer Hoheit — ich, der Bruder deS Grafenvon Warwick, welchen zu kränken und zu entehren bei sei-ner feierlichen Gesandtschaft zu Burgunds mächtigstemFeinde, dieses Festgepränge und Spektakel von den Wood-villes eigens ersonnen wurde! — Ich!"
„Die Wahrheit zu gestehen," sagte der junge Prinz,sehr verlegen, „cS ist mir bitter leid, Dich so sprechen zuhören, als ob Warwick zürnen werde über diesen Zeit-vertreib. Denn seht Ihr, Montag» — ich, nur an mei-nen Haß gegen Burgund denkend, und meinen Eifer fürun>rc Englische Ehre, habe eiugewilligt, als Oberstcon-