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erzbischöflichen Gefolges und Gesindes — weniger kriege-risch allerdings als das WarwickS — machte ans dasAuge des nickt daran Gewöhnten einen noch größcrnEindruck. Jedes Amt, das nur der Prunk für eine»königlichen Hof ersinnen konnte, war im Haushalt diesesprachtliebcnden Prälaten zu finden — ein Aufseher überdie Pferde und über die Hunde, ein Kämmerer, Schatz-meister, Provianimeister, Herold, Scncschal, Hauptmannder Leibwache u. s. w. und um alle diese Acmter bewar-ben sich wetteifernd und bekleideten sie mit Stolz Gentle-men vom vornehmsten Blut und Geburt. Sein Schloßwar zugleich ein Hwf für das nütilere Lebensalter, eineSchule für die Jugend, eine Freistatt für das Alter; unddorthin flüchteten sich, wie zu den Medici, Künste undWissenschaften.
Durch Corridor und Halle, besetzt von Pagen undKnappen, schritten Montag» und Marinaduke, bis sie ineinen schönen Garten gelangten, das Wunder und derNeid der Zeit, angelegt von einem Jtaliäner von Man-tua, und vielleicht der prächtigste dieser Art, der in Eng-land eristirte. Gerade Gänge, Terrassen und Spring-brunnen, beschnittene Bäume, grüne Alleen und glatteRasenplätze waren im Nebnfluß da, aber die Blumenwaren gewöhnlich und spärlich; und wenn da und dortauch eine Statue sich fand, so besaß sie doch Nichts vonder Kunst, die so bewunderungswürdig ist an unsrerfrühesten kirchlichen Architektur, und ihre rohen Verhält-nisse erschienen noch unlieblicher durch eine Verschwendung