Druckschrift 
4 (1843)
Entstehung
Seite
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vor Kampf und Krieg Bürgerkrieg Krieg zwischenBruder und Bruder, Sehn und Vater! In der Stadtund am Hofe vergessen wir Andere allzusehr, weil dieErinnerung an uns selbst allzu stark und lebhaft ist!"

Kaum hatte Montagu diese Worte ausgesprochen,als plötzlich aus einem schattigen Pfad rechts ein Mannhervor kam auf einem starken Rothschimmel. SeineTracht war die eines tüchtigen Freisaßen: ein grünerObcrrock von grobem Tuch über einer engen Zacke vonderselben Farbe, ließ, zur staunenden Bewunderung einesKriegeraugeS, eine so gewaltige Brust schauen, daß siewohl mit der ungeheuren Stärke WarwickS selbst sichmessen zu können schien. Eine Mütze, einigermaßeneinem Turban ähnlich, senkte zwei Zipfel über die linke'Wange, daß sie fast die Schulter berührten, und der obereTheil des Gesichts war versteckt durch ein Halbvisir, wieman es nicht selten außer dem Hause an einer solchenKopfbedeckung, zum Schatten gegen die Sonne, trug.Hinter dieser Person ritt, auf einem eben so starken Pferde,ein Manu von kleinerem Wüchse, aber kaum minder mus-kulös gebaut, in einem ledernen WammS, seltsam mitRiemen geschnürt, und mit einer Stahlhaube, welche weitüber das Gesicht ragte.

Der Vordere von den Unbekannten, die so unvermu-thet den Männern des Hofes sich näherten, hielt seinPferd an und sagte mit einer klaren, klangvollen Stimme lGuten Abend Euch, Ihr Herren. Es geschieht nicht