Druckschrift 
4 (1843)
Entstehung
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Im Ausland nicht, gnädige Lady, aber ich habe vielverkehrt mit Solchen, die große Reisen gemacht haben."

Ha! und was sagen die von den alten Freundenmeines Hauses, den Fürsten von Burgund?"

Lady, Alle stimmen darin überein, daß ein edlererFürst und ein gerechterer niemals über brave Männergeherrscht hat; nnd die Zeugen gewesen sind von derWeisheit seiner Negierung, sind schmerzlich betrübt beidem Gedanke», daß ein so trefflicher und mächtiger Herrin seinem hohen Mer noch so viel Sorge und Unruhehaben muß, die ihm das ungestüme Wesen seines Sohnes,des Grafen von Charolois, verursacht."

Wieder umwölkte sich Margarethens schöne Stirne,und die Herzogin eilte zu antworten :Die Streitigkeitenzwischen Fürsten, junger Mann, können nie richtig ver-standen werden von Leuten wie Du und Deinesgleichen.Der Graf von Charolois ist ein edler Herr, nnd das Fenerwill in der Jugend sich Lust machen. Richard Löwenherzvon England war ein nicht minder gewaltiger Königwegen der Sorgen und Unruhen, die er als Prinz seinemVater verursachte."

Alwyn biß sich in die Lippe, um eine Antwort zu-rückzudrängen , die vielleicht keine gute Aufnahme gefun-den hätte; und die Königin, die Smaragde nnd einigeandere Schmucksachcn bei Seite legend, sagte lächelndzu der Herzogin:Soll der König dieß bezahlen, oderhaben Deine gelehrten Männer schon das große Geheim-niß entdeckt?"