Druckschrift 
4 (1843)
Entstehung
Seite
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ordneten bet Edward,) als Nicholas Alwyn, begleitet vonzwei bis an die Zähne bewaffneten Dienern denn sieführten Maaren von großem Werth mit sich, und selbstam Hellen Tage und in den volkreichsten, lebhaftestenStadttheilen hatte man nur wenig Vertrauen zum sichern-den Schutz des Gesetzes vor dem Tower anlangte undvor die Königin geführt wurde.

Elisabeth und ihre Mutter waren in eiuem lebhaf-ten, aber in flüsterndem Tone geführten Gespräche be-griffen, als der Goldschmid eintrat, und es lag eine unge-wöhnliche Munterkeit in dem Angesicht der Königin, alssie sich zu Alwyn wandte und ihn bat, ihr seine neuestenkunstreichen Arbeiten zu zeigen.

Während Elisabeth mit einer Hast und Neugier, diebeinahe kindisch erschien, sich zu Ringen, Ketten, Span-gen wandte, kaum hörend auf AlwynS Bemerkungen überden Glanz der Edelsteine und die Zierlichkeit der Arbeit,verschwand die Herzogin einen Augenblick und kehrte dannmit der Prinzessin Margaretha zurück.

Diese junge Prinzessin besaß viel von der majestäti-schen Schönheit ihres königlichen Bruders, aber statt desoffenen, sorglosen Ausdrucks, der bei Edward so bezau-bernd war, hatte sie in ihren vollen und gebogenen Lippen,und im glänzenden, großen Auge etwas Hochmüthigesund Leidenschaftliches zugleich, was eine Entschiedenheitund Lebhaftigkeit des Charakters verkündigte, die fast überihre Jahre ging.

Wähle Du Dir selbst aus, mein Täubchen und