Vielleicht, wenn nicht eine halb melancholischeAder in seiner Unterhaltung gewesen wäre, einTon dessen Annahme dem Lord durch die Erin-nerung an seine verlornen Diamanten und dieWahrnehmung, daß Brandons Koch beträchtlich ge-ringer scu, als der scinige, wohl sehr erleichtertwurde, wäre cs ihm nicht so gut gelungen, Lucienzu gefallen. Was ihn selbst betrifft, so kehrte jetztjeder frühere Eindruck, den sie ans ihn gemacht,mit noch lebhafteren Farben zurück; selbst derzarte und kränkliche Ton ihrer Schönheit, der andie Stelle des früher» Glanzes getreten war, be-zauberte seinen ekeln und verwöhnten Hofgcschmackweit mehr, als früher die Fülle von Laune undGesundheit. Er fühlte sich wahrend der Mahlzeitsehr verliebt, und nachdem sie vorüber war undLncie sich entfernt hatte, erklärte er Brandon mitleidenschaftlichem Wesen: „er bete seine Nichtebis zum Wahnsinn an!"
Der schlaue Richter gab sich die Miene, die-ses Geständnis' mit Gleichgültigkeit aufzunehmen;aber wohl wissend, daß eine zu lange Abwesenheiteiner heftigen Leidenschaft gefährlich ist, ließ erManleverer nicht allzu lang beim Wein verweilen.
Der Graf kehrte in begeisterter Stimmungins Gesellschaftszimmer zurück und bat Lücie miteiner Stimme, in welcher die Affektation im Ent-zücken zu verschwinden schien, ihn mit einem Liedzu boglücken.-Mobr-nüd mehr bezaubert-vo-n-ihrcr