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nicht erheitert, ja sie nicht einmal beachtend,„unsre Lebensbahn geht bald ins dürre gelbe Laubhinein, und wenn Macbeth beklagte, daß er nichtschauen sollte, was der Schmuck des hohen Altersscy, so war er aberwitzig geworden und beklagteetwas ganz Werthloses."
„Aber Oheim, 'Ehre, Treue, Gehorsam,Schaarcn von Freunden' das verlohnte sich dochdarum zu seufzen."
„Pah! nicht Einen Seufzer werth! die thö-richten Wünsche, womit wir uns in der Jugendtragen, haben etwas Edles und gewissermaßenWcscnhaftcs an sich; aber die des Alters sind blo-ße Schatten und dazu noch Schatten von Pyg.meen. Was ist denn überhaupt Ehre? Was istein guter Name unter den Menschen? nur eineArt von heidnischem Götzen, ausgestellt, um vonder einen Schaar Narren angebctct und von derandern verachtet zu werden. Bemerkst du nicht,Lucie, daß die Männer, die du von der Parthcyam meisten rühmen hörst, mit der du heute zu-sammcnkommst, am meisten von der verunglimpftwerden, die du morgen sprichst? Oeffcntliche Cha-raktere werden nur von ihrer Parthcy. gerühmt,und ihre Parthey, meine liebe Lucie, sind so nie-derträchtige Schovshnnde, daß cs Einem die Galleerregt sobald man nur daran denkt, wie man sicherniedrigt, wenn man ihnen dient. So ein gu-ter Name ist nur das Lob einer Sekte und die