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tcn, stolzen Mennes zu werfen, der jetzt in dieTodtcnkammer seines Bruders trat.
Schweigend entfernte Branden die Leicheu-wachtcr und schweigend setzte er sich neben demBette nieder und betrachtete lang und gedanken-voll das ruhige, friedliche Antlitz des Todten. §sist schwer zu errathen, was in ihm vorgieng, wäh-rend er allein in dem Zimmer blieb. Das Gemachselbst hätte er, auch zu einer andern Zeit, nichtohne eine geheime Bewegung ansehen können. Eswar dasjenige, worin er als Knabe gewöhnlich ge-schlafen hatte; und jetzt, da er ein Mann voll vonPlanen und Bestrebungen war, reichte der bloßeAnblick dieses Zimmers hin, all die Hoffnungenund Träume, die unruhigen Entwürfe und fieber-haften Wünsche ihm in die Seele zurück zu ru-fen, die ihm jetzt das beneidete Los anerkannterBerühmtheit und zerrütteter Gesundheit verschaffthatten. Es muß etwas Peinliches in der Zusam-menstellung dieser lebendigen Erinnerungen mitder Veranlassung, welche ihn in dieß Gemach führ-te, gewesen seyn; und es war etwas Freundlichesin der Miene des Tobten, das kräftiger an dasHerz des Lebenden sprach, als William Brands»je zu gestehen geneigt seyn mochte. Länger alseine Stunde hatte er in dem Zimmer zugebrachtund der Abend warf schon tiefe Schatten durchdie schmalen Scheiben des halbgeschlossuen Fen-sters, als Branden durch ein leichtes Geräusch