Druckschrift 
5 (1834)
Entstehung
Seite
32
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brüdcr schrieb und ihn ersuchte, während seinerunumgänglich nothwcndigen Abwesenheit aus dertraurigen Veranlassung von seines Bruders zu be-fürchtendem Tode, seine Stelle cinzunchmcn; unddieß gethan, reiste er sogleich nach Warlock. Ihmselbst unerklärlich war das Gefühl, nahe an wirk-lichen Kummer gränzcnd, das der weltlich gesinnteAdvokat bei der Aussicht empfand, seinen harmlosenund von allem Ehrgeitz freien Bruder zu verlie-ren. Sey cs nun, daß unruhige und ehrgcitzigeGemüther, welche sich für ihre wankclmüthigeZärtlichkeit ihnen selbst gerade entgegengesetzte Cha-rakter aussuchcn, beim Verlust der Gesellschaftsolcher ruhiger, reiner Seelen, die nie ihreneignen unebnen Pfad durchkreuzt haben, ein Ge-fühl haben, als ob sie eine Art von Rettungsha-fen für ihre eignen rastlosen Gedanken und sturm-gepeitschten Plane verlören: sey dem wie ihmwolle, gewiß ist, daß als William Brandvn vorseines Bruders Thor ankam und von dem altenSchenken, der ihn, zum erstenmal niedergeschla-gen, begrüßte, erfuhr, der Squire habe denGeist aufgegeben, seine starre Natur ihm auf ein-mal versagte und er die Erschütterung mit einervielleicht lebhafteren Heftigkeit empfand, als selbstein wohlwollenderes und zärtlicheres Herz sie em-pfunden hätte.

Sobald er wieder seiner GemüthsbewegungMeister geworden, erkundigte sich Sir William