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1 (1838) Immanuel Kant's Schriften zur Philosophie im Allgemeinen und zur Logik
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259
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Streit ber n^üofoptjifcfjcn g'aeuttat mit bet tf;coloQtfd;cn. 259

enthaltene ßbri|icnthum biefeS S3ucf) feinen fo weit auSgebreiteten' ©irfungSfreiS unb bauernben ©influfs auf bie SBelt hat erwerbenf j nnen , eine SEirfung, bie feine SffenbarungSlehren (at§ folche),i f e i|, Statbe an SBitnber, feine vereinigte'Stimme vieler S3efetmerje herwrgebracht batte, weit fte nidjt au§ ber Seele be§ 9Kcnfd;enfe[i)|l geköpft gewefen wäre unb ihm alfo immer hatte frembbleiben muffen.

ift nämlid; etwas in un§, wag ju bewunbern wir niemalsS (iufl)örcn fönnen, wenn wir c§ einmal in§ 2luge gefafjt haben, unbbiefe§ ift SUfltcicf) baSjenige, was bie 5EJt en fd; f; ei t in ber Sbeeeiner SBürbe erhebt, bie man am SDtcnfchen, als ©egenfraribe berGifahrung, nicht vermuthen füllte. Saft wir beit moralifchen ©e=feben unterworfene unb ju bereu 33eobad;tung felbfi mit 3lufopfe=ntng aller ihnen wiberjireitenben 2eben§annchmlid;fcifen burdh unfereSSemunft befiimmtc SBefcn ftnb, barüber wunbert man ftd; nicht,weil objcctit» in ber natürlichen ©rbnung ber Singe al§ Sbjectber remm SSernunft liegt, jenen ©efe^en ju gehorchen; ohne baf?eg bem gemeinen unb gefunben SSerftanbe nur einmal cinfällt, jufragen, woher un§ jene ©efefte fommen mögen, um vielleicht, bigwir ihren Urfprttng wtffett, bie SSefolgung berfelben aufjufchicbcnober wohl gar feine 2S5af;r'f)eit ju bezweifeln. Tiber bafj wir aud)baäSSermögen baju haben, ber 93toral mit unferer ftnnlichen 5Jta=tur fo grofie SDpfer gu bringen, baft wir bag aud; fbnnen, wovonwir ganj leicht unb flar begreifen, baff wir eg füllen, biefe Ueber=Icgenheit beg übcrfinnlichen SDienfdjen in unS überben finn=liehen, begjenigen, gegen beit ber leitete, (wenn eg jum Sßiber=freit fommt,) nichts ift, ob biefer jwar in feinen eigenen Ttugen3lllc§ ift, biefe moralifd;e, von ber Sftenfdjheit unzertrennliche 2fn=

; läge in uns ift ein ©egenfianb ber haften Bewunberung, bie,

: je langer man biefeS wahre (nicht crbadjte) Sbeal anfteht, nur im=»er bejto hoher jfeigt; fo bafi biejenigen wohl ju cntfdjulbigcn ftnb,welche, burd) bie Unbegrciflidjfett beffetben verleitet, biefeS Uebcr=fiimlichc in unS, weil eS bod; praftifch tjf, für übernatürlich^ > für etwas, waS gar nicht in unferer 5Kad;t fteht unb un§

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