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SBiiS fyeijst: ft'dj im
wo bie SSernunft gleid)mof)l fein ä 3 ebürfnifi fül)lt, fiel) bi§ ju bem-.felben ju erweitern, »iel weniger beffen Unfein ötijime^men. SicSSernunft finbet an benen llrfact>cn in ber Sßclt, weld;e fid; ben©innen offenbaren, (ober wenigften§ »on berfelben 2frt finb, al3bie, fo fiel; ifynen offenbaren,) SSefcfjäftigung genug, um nict>t ben(Sinfluf? reiner geifliger 9 ?aturwefcn ju beren S 3 e{;uf notl;ig ju l;aben;beren 2lnnel)mung bielmcljr ifjrem ©ebraudfe nadftljeilig fein würbe.£)enn ba wir oon ben ©cfcljen, nad) weichen folcfye SBefen wirfettmögen, nichts, non jenen aber, namlid; ben ©egenftanben ber ©inne,5 Biele§ wiffen, wenigftcn§ nod) 51t erfahren (joffen fonnen; fo würbeburdf fotetje 5 Sorau§fc(jung bem ©ebrauefje ber Vernunft cielmejjr2Ibbrud) gefcfyel;cn. @3 ifl alfo gar fein äSebürfnijj, es> ift oielmefrblofer SSorwife, ber auf nid)t§, al§ SErciumerei «u§läuft, barnad) juforfd;en, ober mit .^irngcfpinjlcn ber ‘(Irt ju fielen, ©anj anberäijt cS mit bem ^Begriffe »on einem erjten Urwefen, al 3 oberjlerSntelligcnj, unb jugteid) al§ bem I;6d;fien ©ute, bewanbt. Sennnid)t allein, bajj unfere SSernunft fcfyon ein SSebürfnifj fül;lt, ben33 egriff beö Uneingefcfjranften bem ^Begriffe alles ©ingefd;ranften,mitbin aller anberen SDingc*), jum ©runbe ju legen; fo gebt biefeö
*) Sa bie SSernunft jur SDtoglidjtcit aller Singe SRcalität alß gegeben»oraußjufcgcn bebatf, unb bie SScrfchictenhcit ber Singe burd) ihnen onljän:genbe SScgationcn nur als ©chranfcn betrachtet; fo ficht fte fief) genötigt,eine einzige SDtoglichteit, nämlich bie beß uneingefchränftcn SBcfcnß alß ui'--frrunglid) 31m: ©runbe gu legen, alle anberen aber alß abgeleitet ju betrachten.Sa auch bie turcfjgängigc SDioglichfeit eines jeben Singeß butdjauß im ©anjcnaller ©riftenj angetroffen werben mup, wcnigftenß ber ©runbfag ber burdjsgängigen SBeftimmung bie ltnterfcheibung beß SSioglkljen 00m SBirtlicljen unferctSSernunft nur auf folche ?(rt möglich macht; fo finben wir einen fubjectiocn©runb ber SXothwcnbigfcit b. i. ein SScburfnip unfetcr SSernunft felbft, allerSDioglichfeit baß Safein eines allerrealfren (höchsten) SEScfcnß jum ©runbe 311legen. @0 entfpringt nun ber Sartcfianifchc SBcwciß oom Safein ©otteß;inbeni fubjectioc ©runbe, etwas für ben ©ebtauch ber SSernunft, (bet im©runbe immer nur ein ©rfahtungßgcbraucf) bleibt,) ooraußgufegen, fürobjcctio — mithin SBcbürfnip für ©in ficht — gehalten werben. < 3 o ijtcß mit biefem, fo ijt cß mit allen SBcwcifen beß wiitbigcn SHcnbclßfoijnin feinen SMorgenftunben bewanbt. Sie leifren nichts jum SSefjuf einet Sc;monftration. Sarunt finb fte aber feitießwcgcß unnug. Senn nicht ju er;wähnen, welchen fchonen tlnlap biefe übetauß feftarffinnigen ©ntwietelungcitber fubjectiocn ffiebingungen beß ©ebrauchß unferer SSernunft ju ber ooil;ftänbigen ©rfenntnip biefeß unfereß SSertnogenß geben, alß 311 welchem Schuffte bleibenbe Ökifpiele finb; fo ift baß gurwahrhalten auß fubjectiocn ©runbenbeß ©ebrauchß ber SSernunft, wenn unß objcctioe mangeln, unb wir bennodjju urtheilen genothigt finb, immer noch »an gtoper SBichtigfcit; nur mäffenwir baß, waß nur abgenöthigte SSotaußfe gütig ijt, nicht für freie