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1 (1838) Immanuel Kant's Schriften zur Philosophie im Allgemeinen und zur Logik
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«Beantwortung bcr Stage:

ju teiftcn; fogar fann ein oormi|iger Sabel folget Auflagen, wennjtc oon if>m geleijtet werben feilen, als ein Sfanbal, (baS allgemeineSBibcrfeljlichf eiten »cranlaffen fonnte,) beftraft werben, ©benbet:fdbe hanbelt bemohnerachtet ber ^flidtjt eines SBürgerS nietjt entgegen,wenn er al§ ©elehrtcr wiber bie Unfd)i<flid)feit ober auch Ungevecl^tigfeit fold;cr 3luSfd)reibungcn öffentlich feine ©ebanfen dufjert. (Sbenfo ijt ein ©eiftlidjer »erbunben, feinen dtatechiSmuSfchülern unbfeiner ©emeinbe nach bem ©pnrbot ber £irche, ber er bient, feinenSSortrag ju tt;un; benn er ifi auf biefc ffiebingung angenommenworben,tlber als ©elchrter Ijat er »olle Sreifyeit, ja fogar benS 3 eruf baju, alle feine forgfdltig geprüften unb wot;lmeinenben @c-.bauten über baS Se£)lcrljaftc in jenem ©pmbol, unb §Sorfd)lagewegen befferet ©inrichtung bcS SfeligtonS; unb dtirchenwefenS bempublicum mitjutheilen. ©S ijt hiebei aud; nichts, waS bem ©e;wiffen jur £afi gelegt werben fonnte. Senn waS er ju golge feinestlmtS, als ©cfd)äfttrager ber dlird)c, lehrt, baS jtellt er als etwa»»or, in ttnfel)ung beffen er nicht freie ©ewalt h<*t nach eigenem©utbünfen 511 lehren, fonbern baS er nach S5orfct>rift unb im Spanieneinesilnbcrcn »orjutragen angejtcllt ift. ©r wirb fagen: unfere j£ird;elehrt biefeS ober jenes; baS finb bie 33eweiSgrünbe, beren fie fich bebienf.©r jiel)t alSbann allen praftifchen Stufen für feine ©emeinbe auSSalbungen, bie er felbjt nicht mit »oller Ueberjeugung unterfchreibenwürbe, ju beren ffiortrag er fich gleichwohl an£)eifd)ig machen fann, weileS bod; nicht ganj unmöglich ijt, bafs barin SBaljrheit »erborgen läge,auf alle $dlle aber wentgfienS hoch nichts ber inneren Sicligion SBibev:fprechenbeS barin angetroffen wirb. Senn glaubte er baS ßehtere barinju ftnben, fo würbe er fein'Ämt mit@ewiffen nicht »erwalten formen;er müjjte eS nicbcrlegen. Ser ©ebrauch alfo, ben ein angejteltter Sehrernon feiner Vernunft »or feiner ©emeinbe macht, ijt bloS ein fPrioadgebrauch; weil biefe immer nur eine l)duSlid;e, objwar noch fo grofseS3erfammlung ifi; unb in tlnfehung beffen ift er, als fPricfier nicht frei,unb barf eS auch nicht fein, weil er einen fremben Auftrag auSrichtet.Sagegen als ©elehrter, ber burcf) Schriften jum eigentlichen publicum,nämlich ber 2 Belt fpricht, mithin ber ©eijiliche im öffentlichen