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1 (1838) Immanuel Kant's Schriften zur Philosophie im Allgemeinen und zur Logik
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bet natürlidjen St)co(ogic mib bet SD?oraf.

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[;at feinen anberen ©runb jum ©egentheil, als bafi man beffen ftd;im SSacfjcn nicht erinnert, welker ©runb aber nichts beweifet.

@§ ift noch lange bie Seit nicht, in ber SRetaphvfif ft;nth'etifchju »erfahren; nur wenn bie 2fnalpft§ uns wirb ju beutlicf) unbausführlich »erfianbenen Gegriffen »erholfen haben, wirb bie @pn-thefiä ben einfachften ©rfenntniffen bie jufammengefe^ten, wie in»er SJfathematif, untcrorbnen tonnen.

dritte ^Betrachtung.

93on tcr Slatur bet metapbt)ftfc(;cn 0muf;f)ctt.

§ 1 . -Sie pF)itofop()ifd)c ©emißhett tft überhaupt »oit äriberet Statur, als bieniathcmattfche.

9Ran ijt gewiß, infoferne man erfennt, baß eS unmöglich fei,bajj eine ©rfenntnijj falfch fei. Ser ©rab biefer ©eu>t^I)eit, wenner objective genommen wirb, fommt''auf baS Suteichenbc in benSRerfmalen oon ber 9totl)wenbigfeit einer SBaht'heit an; ihfoferne eraber subjective betrachtet'wirb, fo ijt er infoferne größer, als bieSrfenntniß biefer Siotßwenbigfeit mehr 2fnfchauung h at * Sn beiberBetrachtung ijt bie mathcmatifche ©ewißheit ton anbercr2frt, alsbie phitofophifche. Sch werbe biefeS auf baS 2Cugenfd>einIichftebertliun. 1

©er mcnfdjliche SSerjtanb ijt, fo wie jebe anbere .Straft berüiiifnr, an gewiffe Siegeln gebunben. 9Jian irrt nicht beSwegen,»eil ber SSerjtanb bie Begriffe regellos »erfnüpft, fonbern weil manbaSicnige SJierfmal, waS man in einem Singe nicht wahrnimmt,<utd) »on ihm oerneint unb urteilt, baß baSjenige nicht fei, roef=fett man ftch in einem Singe nicht bewußt ijt. 9tun gelangtei'jtlid) bie 50?afl)ematif ju ihren Begriffen fpntßetifch unb fanrifdiei' fagen: waS fie ftch in ihrem Sbjccte burch bie Scftnittonnidlt hat »orjtellen wollen, baS ijt barin auch nicht enthalten.

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