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müssen Sich auf eine abschläglichc Entscheidung gefaßthalten."
„Und anfRnin!" murmelte Vargravc finster. „Hö-ren Sie Caroline — sic kann mich ansschlagcn, wennsie Lust hat. Aber ich bin nicht der Mann, der sichnarren laßt. Haben will und muß ich sic — ans dieeine oder andere Art — die Rachsucht spornt mich bei-nah ebenso sehr dazu als der Ehrgeiz. Dieses Mäd-chens LcbenSfadcn war die schwarze Linie in meinemGewebe — sic hat mich des Vermögens beraubt —'sie hemmt und kreuzt mich jetzt in meiner Laufbahn —sie dcmüthigt mich in meiner Eitelkeit. Aber wie einHund, der Blut gekostet, will ich sie noch erjagen,welche Windungen sic auch cinschlagc!"
„Vargravc, Sic erschrecken mich! Bedenken Sic;wir leben nicht in einem Zeitalter wo Gcwaltthat —"
„Still!" unterbrach sie Vargravc, mit einem jenerfinstern Blicke, die zuweilen, obgleich sehr selten, vondiesem glatten, schlauen Gesicht ganz seinen gewöhn-lichen Ausdruck wegwischtcn. „Still! — wir leben ineinem Zeitalter, das dem Verstand und der Thatkraftso günstig ist, als nur irgend eines in Romanen ge-schildert ward. Ich habe das Vertrauen zum Glückund zu mir, daß ich Ihnen mit der Stimme einesPropheten sage: Evclinc wird den Wunsch meines ster-benden Oheims erfüllen. Aber die Glocke ruft unszurück."
Bei der Rückkehr ins Haus gab Lord Vargravc'sKammerdiener ihm einen Brief,, der diesen Morgen