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„Maltravcrs — ein Glas Wein," sagte Lord Var-gravc über den Tisch herüber. „Wollen Sic mitthnn,Sir John?"
Sir John verbeugte sich.
„Gewiß," fuhr er fort, „Vargrave isi ein ange-nehmer Mann und ein guter Redner, aber doch ist er,sagt man, ganz und gar nicht reich — ja eigentlichin bedrängten Umständen. Wen» er jedoch Miß Ca-mcron hcirathct, so mag das einen großen Unterschiedmachen — ihm mehr Ansehen geben; wissen Sic wieViel ihr Vermögen beträgt — ungeheuer groß?"
„Ja; ich glaube so — ich weiß nicht."
„Mein Bruder sagt, Vargravc sch äußerst liebens-würdig. Die junge Lady ist sehr schön, beinahe zuschön für eine Frau — meinen Sie nicht auch? Schön-heiten sind alle recht gut für einen Ballsaal, aber siesind nicht gemacht fürs häusliche Leben. Gewiß stim-men Sic mir ganz bei. Ich habe wirklich gehört,Miß Camcron sey ziemlich gelehrt; aber unter derNachbarschaft ans dem Lande gibt cs so viel Geschwätzund Klatscherei — die Leute sind so boshaft. Ichglaube gern, sic ist nicht gelehrter als andere jungeDamen, das arme Mädchen! Was meinen Sic?"
„Mß Cameron ist — ist sehr gebildet, glaube ich.Und so meinen Sic also, die Regierung könne keinenBestand haben?"
„Ich sage das nicht — keineswegs — aber ichbesorge cs müsse ein thcilwciscr Wechsel cintreten-Wenn jedoch die Gcntlemen vom Lande Zusammenhalten,