Druckschrift 
3 (1838)
Entstehung
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sich aufs ängstlichste hütete. Nichts konnte achtungs-voller, ja schüchterner scyu als seine Sprache undmehr voll ruhiger Zuversicht als sein Benehmen. Daer wenig Eitelkeit und überhaupt keine sehr großeund reizbare Einbildung von sich hatte, täuschte er sichnicht mit der Hoffnung, Eveliucns Herz und Neigungzu gewinnen; er suchte vielmehr ihr Urtheil zu bestechen

Netze auf Netze um sie zu weben die nicht min-der gefährlich, weil unsichtbar, waren. Er nahm dieVerabredung als etwas sich von selbst Verstehendesals etwas, das durch keinen möglichen Wcchsclfall auf-zulöscn scp; ihre Hand sollte sein werden als ein Recht;ihr Herz nur war cs, was zu gewinnen er sich soeifrige Mühe gab. Aber diese Untcrschcidungslinic warso fein gezogen und er machte sie so wenig in einerhandgreiflichen Gestalt geltend, daß, wie sehr auchEvclinc sich nach vincr Verständigung sehnen mochte,selbst eine viel erfahrenere Frau in Verlegenheit ge-wesen wäre, eine solche herbeizuführcn.

Evclinc wünschte Caroline zur Vertrauten zu machen

sie zu Rath zu ziehen. Aber Caroline, obgleichfortwährend artig und freundlich, war ihr fremd ge-worden.

Ich wünschte," sagte Eveliue als sie einmalNachts in Carolinens Ankleidezimmer saß,ich wünschtezu wissen, welchen Ton ich gegen Lord Vargravc an-nehmen soll. Ich fühle mich mehr und mehr über-zeugt, daß eine Verbindung zwischen uns unmöglichBulwer's Romane. I-XX. 4