Auflösung unserer Verbindung hcrbciznführcn — alsich weiter erfuhr, daß Sic Sich durch Ucbcrraschunghatten vermögen lassen, seine Hand anzunchmcn, dazitterte ich bei dem Gedanken Ihrer Vermählung miteinem so falschen und niederträchtigen Mann. — Ichkam hichcr, entschlossen seine Plane zu vereiteln undSic vor einer Verbindung zu retten, deren Beweg-gründe ich wohl erkannte, und zu welcher vielleichtmein eigener Brief, meine Flucht, Sic gedrängt hatte.Neue Schurkenstreiche dieses durch und durch verkehrtenMannes kamen mir zu Ohren; — aber er ist todts —lassen Sic uns sein Gedächtnis» schonen. Und Sie —oh! vergönnen Sic mir, daß ich mich noch als IhrenFreund ansehc — als mehr denn Ihr Bruder; lassenSic mich jetzt hoffen, daß ich keinen Dorn in dieseBrust gepflanzt habe, und daß Ihr Gefühl nicht zu-ruckbcbt vor dem kalten Wort Freundschaft."
„Bei all den wunderbaren Umständen, die Siemir erzählt haben," antwortete Evcline, sobald sicwieder eines Wortes mächtig war, „ist mein schmerz-lichster Kummer das, daß ich keinen rechtmäßigen An-spruch habe, derjenigen die Liebe einer Tochter darzn-bringcn, die ich immer als meine Mutter vergötternwerde. Oh! jetzt erkenne ich, warum mir ihre Zärt-lichkeit beschränkt und lau vorkam! Und habe ich — ich— ihre Freude über Ihr Wicdcrfindcn zerstört? AberSic — Sic werden eilen sic zu trösten — sie zu be-ruhigen! — Sic liebt Sie noch, — sie wird zuletzt