Druckschrift 
6 (1838)
Entstehung
Seite
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lind dc Montaigne wendend.Des verstorbenen LordsSccrctär? Ich erwarte ihn jeden Augenblick, undhier ist er, glaube ich;" denn eben trat Mr. Ho-ward, blaß, und allem Anschein nach überwältigt voninnerer Bewegung, in das Zimmer. Vielleicht be-trauerte unter allen Menschen, welche der ehrgeizigeGeist dieses jetzt empfindungslosen Leichnams an sichgezogen hatte durch die Netze und Gewebe des Eigen-nutzes, der Neigung oder der Jntriguc, dieser jungeMann, welchen zu betrugen oder zn verletzen Var-gravc nie in Versuchung gekommen war, und der anihm nur den gnädigen und vertrauten Gönner verlor,sein Andenken am meisten und vertheidigtc seinen Cha-rakter am lebhaftesten. Der Schmerz des armen Se-kretärs war jetzt in der That überwältigend. Erschluchzte und weinte wie ein Kind.

Als Maltravcrö sich auS dem Lcichenzimmer ent-fernte, begleitete ihn dc Montaigne; bald aber ver-ließ er ihn wieder, als Ernst sich auf den Weg znEvelinen machte, und begab sich wieder ruhig zu Mr.Howard, der begierig sein Anerbieten annahm, ihmbei den letzten traurigen Pflichten und Anordnungenbchülflich zu seyn.