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der Kammerdiener, auf eine Thürc deutend, welchein eines jener geräumigen Cabincttc oder »rmoiregführte, welche gewöhnlich an französische Schlafzimmerstoßen und worin man Holz und allerlei andere Sachenaufbewahrt.
„Nein," sagte Vargravc leichtsinnig; „Ihr Dienerschd so darauf erpicht, jeden Athcm frischer Luft aus-zuschlicßcn. Ich hätte nie ein Fenster offen, wenn ichcs nicht selbst aufmachte. Laßt die Thürc wie sic istund kommt nicht später als um neun Uhr."
Der Diener, der in einer Art von Gang schlief,welcher mit dem Vorzimmer zusammcnhing, that wieer geheißen war; und. Vargravc löschte seine Kerzeaus, legte sich zu Bette, und nachdem er einige Mi-nuten schläfrig die ersterbende Asche des Feuers angc-starrt, welche ein schwaches, geisterhaftes Licht in demGemach verbreitete, verfiel er in einen festen Schlaf.Die Glocke schlug die erste Stunde nach Mitternachtund Alles im Hanse schien still und ruhig.
Am nächsten Morgen ward MaltravcrS ans seinemSchlaf aufgestört durch de Montaigne, der, frühe vonseiner Villa nach Paris kommend, wie er oft zu thunpflegte, Ernsts Billct vom vorigen Abend zu Hausegefunden hatte.
Maltravers stand auf und kleidete sich an; undwährend noch de Montaigne der Erzählung seinesFreundes von seinem Abenteuer mit Cäsarini zuhörtc,und von des Unglücklichen Anklage gegen seinen Mit-