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sank ihm ans die Brust. Es war ein höchst merkwür-diges Bild, diese Gruppe! — Earolinc, voll Erstau-nen und Verdruß das Auge vom Einen auf den An-dern richtend; Eveline, Alles für einen Traum haltend,und doch erfüllt von dem Einen Gedanken, sie solle,durch ein barmherziges Einschreiten der Vorsehung,den Folgen ihrer eigenen Uebercilung entgehen — anAubrcy sich klammernd, und ihren Blick auf Maltra-vcrs heftend; und Aubrcy, dessen weicher Charakterniedergedrückt und verstummt war durch die gewaltigenstürmischen Leidenschaften, welche jetzt aneinander undin Kampf gcriethen, durch seinen Abscheu vor Var-gravc's Vcrräthcrci zurückgchaltcn, sich als Vermittlerdarein zu legen, und doch gedrängt von seiner Scheuevor Blutvergießen, die ihm zum Erstenmal durch dieSeele zuckte, inS Mittel zu treten — ja wohl gar zuversöhnen.
Es trat ein Augenblick tödtlichcr Stille ein —während dessen Vargrave sich zu sammeln und zu er-mannen suchte für ein Benehmen, wie es am zweck-mäßigsten seyn mochte, als die Thüre sich wieder auf-that und der Name des Mr. Howard angekündigtward.
Hastig und aufgeregt rannte der junge Secretär,die übrige Gesellschaft kaum beachtend, auf Lord Var-gravc zu.
„Mein Lord — bitte tausendmal um Verzeihung,daß ich Sic störe — Sachen von solcher Wichtigkeit —ich bin so glücklich, daß ich Sie gefunden!"