Druckschrift 
3 (1841)
Entstehung
Seite
103
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weise in der Nähe geblieben, um den Jokus recht zu ge-nießen. Die Nacht war finster, und sie erreichten wohl-behalten das Collegium; aber man hatte ihre Spur bisans Thor verfolgt. Für diese Miffethat ward ich aus-gestoßen."

Wie, und Ihr hattet keinen Antheil daran?"

Nein; aber man warf Verdacht auf mich und klagtemich an. Ich hätte können loskommen, wenn ich die wah-ren Schuldigen verrathen hätte; aber meines FreundesVater war im öffentlichen Leben ein strenger, hoch-müthiger, alter Staatsmann; mein Freund fürchtete ihnwie den Tod es war der einzige Mensch, den er fürch-tete. Wäre ich zu fest auf meiner Unschuld bestanden, sohätte ich die Nachforschung leicht auf die rechte Spurleiten können. Kurz, ich schätzte mich glücklich, ihm meineFreundschaft beweisen zu können. Er schüttelte mir beimAbschied aufs wärmste die Hand, und versprach, meine groß-müthige Hingebung nie zu vergessen. Ich ging in meinerSchmach nach Hause; ich brauche Euch nicht zu erzählen,was mein Vater zu mir sagte; ich glaube er hat mich vonjener Stunde an nicht mehr geliebt, bald darauf kehrtemein Oheim, George Gawtrey, derKapitän vom Auslandzurück; er faßte eine große Neigung für mich und ich ver-ließ meines Vaters Haus, (das mir unerträglich gewordenwar,) um mit ihm zu leben. Er war ein sehr schönerMann gewesen ein lustiger Verschwender; er hatte seinVermögen durchgebracht und lebte jetzt von seinem Witzer war ein Spieler von Profession. Sein angenehmes