Druckschrift 
1 (1836)
Entstehung
Seite
33
Einzelbild herunterladen
 

SS

auf bas SJieb ober aus SÄtficib mit ber Sängerinbcnu flc mat blinb.

es ifl meine arme Sljeffaiierin, fagte ®tau>fnS unb ^iett an. ,,3d) f>abe fte feit meiner Kiicfcfebr nacf) Pompeji nicl)t gefeßett. ©fiil! fie bateine Iiebtid)e Stimme; l)ören mir.

©efaug beS blitibcn 9J? ä b ct) e u S.

I.

Äauft meine ©lutnen, o laßt Pud) ergeben,

SaS Mabdjen fommt meit her, ba« Mabdjen ifi blinb;Sie @rbe fei ja fo fd)Pn jntn ©ebenUnb ©linnen ber erbe fiinber finb!

Merft man ihnen bie Mutter an?

Sie fotnmen eben «Dm Schoß ihr, ict> traf,

9?od) atb bie «orige Stnnbe begann,

Stt ihren Sfrmen fte feft im ©dtfaf,

Unb mit ber Saft, ihrem jarten Obern,

'Mit ihrem fanften, liebliden Obernfflogte (te über ißnen reis.

* « *

3tod) meiit auf ihren rippen ißt' Stuß,

3bre SHJangen feuchtet ihr Shränenguß:

Senn fte meint, bie järtfidje Mutter meint,

(itBeitn Morgen unb Slbenb ihr Jjerj befdjeint,Sßr Sjetj «oll ©ehnfudjt unb forgtidjer Sjut)Saß alt bab fileitte gerat!) fo gut.

Sic meint, aub hiebe fte meint,

Shan finb bie fEhränen, mettn liebenb fte meint,ihatt aus bem ©orn einer Mutterbrnft.

II.

üshr feib jnr itOett beb hidjteti ermad)t,

S£Bo baß Jjterj ftd) freuet beb ©d)üneu,

©ufmer'b Piomatte. XXXI,

3