8)89
„Ja, ich will diesem jungen Mann eine schöne Gelegen-^ heit geben, sich gegen seinen Wohlthäter dankbar zu erwei-sen," sagte er zn sich selber, „und wenn er sich in diesemPunkte ordentlich benimmt, so soll ihm wenigstens eine öffent-liche Bloßstellung seines Betrugs erspart bleiben. Bei seinerJngend muß er doch einiges Gute in sich haben — znmMindesten gegen den Mann, dem er Alles verdankt,"
„Mr, Leslie," sagte L'Estrange laut, „Ihr kennt denStand der Abstimmung, Unser Comit« glaubt, daß Eger-ton dnrchfallen muß, wenn Ihr auf Eurer Bewerbung bc-harrt, und fürchtet, weil für Leonard Fairfield wenig Aus-sicht vorhanden ist, so werden die Gelben ihre zweite Stimmenicht an ihn wegwcrfen, sondern auf Euch übertragen, umEgerton zn verdrängen. Tretet Ihr zurück, so ist Egertonsicher: und wir haben Grund für die Annahme, daß dannauch Leonard Fairfield von der Bewerbung abstehen wird."
„Ihr habt von Egerton nichts mehr zn hoffen undnichts mehr zn fürchten," finsterte Levy. „Er ist gänzlich znGrunde gerichtet, und von seinem Durchfall wird er sich imGefängniß erholen müssen. Die Bailiffe warten bereitsauf ihn,"
Randal schwieg noch immer, und dieses Schweigenhatte unter den einflußreicheren Mitgliedern des Comitö'sein unwilliges Gemurmel zur Folge, Denn obgleich Andleypersönlich nicht sehr populär war, lag ihnen doch ein so aus-gezeichneter Candidat besonders am Herzen, und sie muß-ten vor den Gelben so gar klein erscheinen, wenn ihr großerMann von demselben Bewerber ausgestochen wurde, welchen