Druckschrift 
12/17 (1853)
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2028
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2028

Vorwürfe fürchtete und der Verzeihung-bedurfte. Audley,der keine Ahnung von dem hatte, was in Harley's Brustvorging, wandte sich ab,

Du denkst, daß ich zu viel verlange ; und doch ist Alles,was ich dem Kind meiner Liebe und dem Erben meines Na-mens geben kann, weiter nicht als der werthlose Segeneines zu Grunde gerichteten Mannes, Harleh, ich sage nichtweiter. Ich wage es nicht, beizufügen: 'Auch Du liebtestseine Mutter und zwar mit einer tieferen, edleren Liebe,als die meinige war.'"

Er hielt inne, und Harlev warf fich an seine Brust,

Mir mir mußt Du verzeihen, Audley! DeinVergehen ist gering gewesen in Vergleichung mit dem «rei-nigen, Du hast mir das Deine enthüllt; das meine kannich Dir nie entdecken. Freue Dich, daß wir beide einanderetwas zu vergeben haben, und in diesem Anstausch sind wirnoch die Gleichen, Audley »och Brüder. Blick aufblick auf; denke, wir seyen wieder Knaben, wie ehedemKnaben, die einen tollen Streit mit einander hatten und, so-bald er vorüber ist, sich inniger lieben als vorher."

Oh, Harley, dies ist schwere Rache sie trifft inSHerz," murmelte Egerton, und reichliche Thronen entström-ten einem Augenpaar, das ohne Zucken der Folter entgegest-gesehen haben würde. Die Glocke schlug; Harley eilte derThüre zu.

Ich habe noch Zeit," rief er,Es gilt, viel zu thunund viel ungeschehen zu machen. Du bist befreit von denKrallen Levy's Deine Erwählung wird durchgesetzt wer-