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Vorwürfe fürchtete und der Verzeihung-bedurfte. Audley,der keine Ahnung von dem hatte, was in Harley's Brustvorging, wandte sich ab,
„Du denkst, daß ich zu viel verlange ; und doch ist Alles,was ich dem Kind meiner Liebe und dem Erben meines Na-mens geben kann, weiter nicht als der werthlose Segeneines zu Grunde gerichteten Mannes, Harleh, ich sage nichtweiter. Ich wage es nicht, beizufügen: 'Auch Du liebtestseine Mutter — und zwar mit einer tieferen, edleren Liebe,als die meinige war.'"
Er hielt inne, und Harlev warf fich an seine Brust,
„Mir — mir — mußt Du verzeihen, Audley! DeinVergehen ist gering gewesen in Vergleichung mit dem «rei-nigen, Du hast mir das Deine enthüllt; das meine kannich Dir nie entdecken. Freue Dich, daß wir beide einanderetwas zu vergeben haben, und in diesem Anstausch sind wirnoch die Gleichen, Audley — »och Brüder. Blick auf —blick auf; denke, wir seyen wieder Knaben, wie ehedem —Knaben, die einen tollen Streit mit einander hatten und, so-bald er vorüber ist, sich inniger lieben als vorher."
„Oh, Harley, dies ist schwere Rache — sie trifft inSHerz," murmelte Egerton, und reichliche Thronen entström-ten einem Augenpaar, das ohne Zucken der Folter entgegest-gesehen haben würde. Die Glocke schlug; Harley eilte derThüre zu.
„Ich habe noch Zeit," rief er, „Es gilt, viel zu thunund viel ungeschehen zu machen. Du bist befreit von denKrallen Levy's — Deine Erwählung wird durchgesetzt wer-