Druckschrift 
12/17 (1853)
Entstehung
Seite
1977
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1877

dies, daß ich, sobald ich vernahm, diejenige, welche ichliebte und so viele Jahre wie ein Heiligthnm verehrte, seymit ihm verlobt, sogar den Wunsch, sie die meinige zu nen-nen, als Entweihung aus meinem Herzen verbannte; wenndies ein Abtrünnigwerden von der Menschenpflicht sey, sofühle ich mich schuldig. Ich habe Tag und Nacht gebetet,daß sie, welche der Segen meines einsamen, mühevollen Le-bens hätte seyn können, dem seinigen ein Glück bereite, wiees ihm weder sein Reichthum noch seine Grüße zu verleihenvermöge; wenn dies Undank sey, so treffe mich sein Vor-wurf mit Recht, und er möge mich immerhin verdammen.Ich wolle aus seinem Kreise weichen als ein Ding, dasihm für einen Augenblick in den Weg gekommen und dahinsey; aber Helen dürfe er keinen Vorwurf machen keinenArgwohn auf sie werfen nicht einmal in Gedanken. Nochein Wort. In dieser Wahl in diesem Streit um Sachen,die »leinen Gewohnheiten völlig fremd sind, zu meiner Armuthnicht paffen und meinem Ringen, welches so lange schon einemschöneren Ziele gilt, obschon ich diesem nur auf bescheidenenPfaden nachstrebe habe ich nur seinem Willen oder seinerLaune gehorcht dies noch obendrein in einem Augenblick,als meine ganze Seele sich nach Ruhe und Einsamkeit sehnte.Ich that mir Gewalt an, nm endlich ein Interesse an dem zugewinnen, was mir so zuwider gewesen war. Aber in jederHoffnung auf die Zukunft in jedem Sporn des Ehrgeizesstand mir stets Lord L'Estrange'S Achtung vor Augen. Wassoll ich jetzt länger hier? Sein ganzes Benehmen, mit Aus-nahme seiner Verachtung gegen mich, ist mir ein Näthsel.