Druckschrift 
12/17 (1853)
Entstehung
Seite
1943
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und Leonard. Die Halle war gedrängt voll, und sogar vonanßen schonten Reihen von grimmigen Gesichtern zu denoberen Fenstern herein. Der Wahlkampf war einer von de-nen, welche nicht nur durch den Widerstreit der PolitischenGrundsätze, sondern auch durch Lokalleidenschaften ein beson-deres Interesse gewinnen. Dick Avenel, der Sohn eineskleinen Handelsmannes aus der Stadt gegenüber dem sehnehrenwerthen Audley Egerton, dem Schützling der mächtigenLanSmerer Aristokratenpartei dazu noch der Neffe an seinenSeite, und er selbst im Begriff, wie er sich auszudrückenPflegte,denverwetterten blauen Ochsen an seinen beidenoligarchischen Hörnern zu fassen!" Es lag ein gewissenritterlicher Muth sogar in der Unverschämtheit des Versuches,den wichtigen Wahlbezirk, für dessen einen Vertreter ei»großer Graf sich bisher so viele Mühe und Sorgen aufgela-,den hatte, in zwei Familicnsitze für das Haus Avenel undin den Triumph des Pfahlbürgerregiments umzuwandeln.

Dies allein schon würde alle aufgesparten Leidenschaf-ten einer Landwählerschaft in Thätigkeit gesetzt haben; aberaußerdem knüpfte sich die Neugierde an das so lange ver-schobene öffentliche Anstreten eines Candidaten von der Be-rühmtheit des Erministers eines Mannes, dessen Lauf-bahn mit seinem Erfolg in Lansmere ihren Anfang nahmund der jetzt mitten in dem Volkssturm, welcher seine Kolle-gen auseinander geblasen hatte, sein Schiff in dem nämlichenHafen wieder herzustellen versuchte, von welchem es ursprüng-lich seinen Auslauf genommen hatte. Neue Generationenwgren entstanden, seit zum erstenmal der Name Egerton die