Druckschrift 
12/17 (1853)
Entstehung
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1926
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1926

Zweirmdzwanzigstes Kapitel.

Nichts konnte für Leonard widerlicher und peinlichersey»» als seine Betheiligung an jener denkwürdigen Wahl.Erstlich riß es die alten Wunden seines Herzens wieder auf.daß er geuölhigt war. den Namen Fairficld wieder anzn-nehnicn und dadurch stillschweigend seine Herkunft anzuer-kennen. Er hatte sich so wohl darin gefallen, daß'dieselbenBuchstaben, welche der Name Nora enthielt, auch den Na-men Oran bildeten, der durch ihn bereits einen guten Klanggewonnen und mit dem alle seine edleren Bemühungen, seineHoffnungen auf einen andauernden Ruhm in Berbindüugstanden; er sah darin ei» gcheimnißvolles Kettenglied zwischenseiner eigenen Laufbahn und dem unbekannteren Geniusseiner Mutter. War cs ihm doch, als Verleihe dieser Nameihr die Ehren, welche ihm zu Theil wurden eine zarteund edle Vorstellung von Liebe, deren nur die Dichter fähigsind, obschon vielleicht auch andere Personen, als Dichter,sie begreifen können. Der frühere Name Fairficld erinnerteihn an alle die roheren Beschäftigungen und niedrigere» Prü-fungen seiner Knabenzeit; an den Namen Oran aber heftetesich Poesie und Ruhm. Er war sein Titel in der Weltder Ideale mit ihren schönen Gestalten und Geistern. Mitdem Wiederaneignen der alten Benennung kehrte wie aufeinen Zaubcrspruch die p-raktische Welt mit ihrer Bitterkeitund ihrem Ringen wieder zn ihm zurück. Sobald er abernach Lansmere ging, blieb ihm keine andere Wahl. Wennauch, wie nicht zu erwarten stand, bei Dick und Dicks Eltern