1924
Reiseins Ausland — nicht (wie ich hoffe, ja, wieich mich sogar überzeugt fühle) der Madame di Ne-gra nach; aber doch — kurz, cs wäre mir so lieb,wenn ich Euch sehen und über das Ganze mit Euchsprechen könnte. Wäre es Euch nicht möglich, hie-her zu kommen? Ich bitte, thut dies. Und nunmuß ich ans die Gefahr hin, daß Ihr mein gegen-wärtiges Schreiben als dem eigenen Interesse ent-quollen betrachtet (doch nein — Euer edles englischesHerz wird mich nicht so falsch beurtheile»), mit ein-facher Offenheit beifügen, daß Ihr, wenn Ihr mirohne Verzug mit dem Anlehen aushelfen wolltet,welches Ihr mir seiner Zeit so großmüthig anbotet,unserer Familie die früher besessenen Ländereien rettenkönntet, welche sonst für immer in andere Händeübergehen. Ein gewisser Jobson, ein Alderman ansder City, ist gemein genug, Thornhills Bedrängnißzn benützen und ihm, weil er verkaufen muß, dieGüter unter dem Werthe abzuspannen. Er hat fürdie Antwort als letztenTermin den —sie» dieses Mo-nats anberaumt, und Levy, welcher sich hier befindet,um für Mr. Egertons Erwählung mitzuwirken, theiltmir mit, daß Thornhill auf das Angebot cingehenwerde, wenn ich nicht, vorher mit zehntausend Pfun-den bereit sey; die anderen zehn tausend Pfnnde,welche zu Vervollständigung des Baarschusses erfor-derlich sind, will Levy mir leihen. Ihr dürft Euchnicht über die Bereitwilligkeit des Wucherers wundern,